Der Mangel an Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern steigt unaufhörlich. Im Juli fehlten den Unternehmen 154 500 solcher MINT-Fachkräfte, ein Anstieg im Jahresvergleich um fast 135 Prozent. Das teilte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände am Donnerstag in Berlin auf Grundlage von Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft mit.
Stark gewachsen ist danach auch die Zahl der Akademiker mit den gesuchten Kenntnissen, die über die gesetzliche Altersgrenze von 65 Jahren hinaus noch arbeiteten. Sie habe sich binnen zehn Jahren von 20 000 auf 49 000 erhöht. Neben intensiver Nachwuchs-Qualifikation erfordert die wachsende Fachkräftelücke aus Sicht der Wirtschaft deshalb auch an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes orientierte Zuwanderung./vs/DP/bgf
AXC0248 2011-08-11/14:30
