ROM/ATHEN (AP)--Der Erreger der Vogelgrippe hat die Europäische Union erreicht: Wildschwäne in Italien, Griechenland und Bulgarien erlagen dem auch für Menschen gefährlichen Erreger H5N1, wie Labortests ergaben. Die italienischen und griechischen Behörden richteten am Wochenende Kontrollzonen um die Fundorte ein und bemühten sich, die Bevölkerung zu beruhigen. Die Einrichtung von Kontrollzonen um die Fundorte der toten Schwäne bedeutet, dass im Umkreis von drei Kilometern Geflügel regelmäßig auf den Erreger getestet wird. Kontakte mit Wildvögeln sollen möglichst vermieden werden. Das Geflügel darf über einen Umkreis von weiteren sieben Kilometern hinaus nicht transportiert werden. Das Jagen in beiden Zonen ist untersagt.
Experten zeigten sich auch angesichts der Entdeckung kaum beunruhigt. "Das Risiko für den Menschen ist geringer, wenn der Erreger bei Wildtieren gefunden wird und nicht in Geflügel", sagte Juan Lubroth von der UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO). Auf einer Hühnerfarm könne sich das Virus schneller ausbreiten und komme auch in engeren Kontakt mit Menschen. Ein Sprecher des griechischen Landwirtschaftsministeriums wies auf die Infektionszeit von zehn Tagen hin. "Diese Vögel wurden vor elf Tagen entdeckt, also gibt es keinen Grund zur Panik."
Der italienische Gesundheitsminister Francesco Storace sagte, bei den meisten der 17 tot aufgefundenen Schwäne in den südlichen Regionen Apulien, Kalabrien und Sizilien sei das H5N1-Virus nachgewiesen worden. Die Schwäne seien vom Balkan nach Italien gekommen. Storace betonte, für Menschen bestehe keine direkte Gefahr. Das griechische Landwirtschaftsministerium teilte mit, Untersuchungen im englischen Speziallabor Weybridge hätten bei drei Schwänen das H5N1-Virus bestätigt, die nahe der nordgriechischen Stadt Saloniki tot aufgefunden worden waren. Auf der griechischen Insel Skyros wurde eine Wildgans positiv auf einen Vogelgrippe-Erreger vom Typ H5 getestet.
Die EU bestätigte am Samstag, dass auch Wildschwäne in Bulgarien den Erreger aufwiesen. Die Tiere stammten aus der Region Widin nahe der rumänischen Grenze, wie die EU-Kommission erklärte. Das Speziallabor Weybridge habe auch diese Tests ausgeführt und den Erreger bestätigt. Wegen eines Ausbruchs der Geflügelkrankheit Newcastle Disease dürfen derzeit keine Geflügelprodukte aus Bulgarien in die EU importiert werden.
DJG/apo
Experten zeigten sich auch angesichts der Entdeckung kaum beunruhigt. "Das Risiko für den Menschen ist geringer, wenn der Erreger bei Wildtieren gefunden wird und nicht in Geflügel", sagte Juan Lubroth von der UN-Landwirtschaftsorganisation (FAO). Auf einer Hühnerfarm könne sich das Virus schneller ausbreiten und komme auch in engeren Kontakt mit Menschen. Ein Sprecher des griechischen Landwirtschaftsministeriums wies auf die Infektionszeit von zehn Tagen hin. "Diese Vögel wurden vor elf Tagen entdeckt, also gibt es keinen Grund zur Panik."
Der italienische Gesundheitsminister Francesco Storace sagte, bei den meisten der 17 tot aufgefundenen Schwäne in den südlichen Regionen Apulien, Kalabrien und Sizilien sei das H5N1-Virus nachgewiesen worden. Die Schwäne seien vom Balkan nach Italien gekommen. Storace betonte, für Menschen bestehe keine direkte Gefahr. Das griechische Landwirtschaftsministerium teilte mit, Untersuchungen im englischen Speziallabor Weybridge hätten bei drei Schwänen das H5N1-Virus bestätigt, die nahe der nordgriechischen Stadt Saloniki tot aufgefunden worden waren. Auf der griechischen Insel Skyros wurde eine Wildgans positiv auf einen Vogelgrippe-Erreger vom Typ H5 getestet.
Die EU bestätigte am Samstag, dass auch Wildschwäne in Bulgarien den Erreger aufwiesen. Die Tiere stammten aus der Region Widin nahe der rumänischen Grenze, wie die EU-Kommission erklärte. Das Speziallabor Weybridge habe auch diese Tests ausgeführt und den Erreger bestätigt. Wegen eines Ausbruchs der Geflügelkrankheit Newcastle Disease dürfen derzeit keine Geflügelprodukte aus Bulgarien in die EU importiert werden.
DJG/apo
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