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ne-na.de/Arbeit macht arm statt Leistung muss sich wieder lohnen - Für viele Beschäftigte rentiert sich das morgendliche Aufstehen nicht mehr

DJ ne-na.de/Arbeit macht arm statt Leistung muss sich wieder lohnen - Für viele Beschäftigte rentiert sich das morgendliche Aufstehen nicht mehr

ne-na.de/Arbeit macht arm statt Leistung muss sich wieder lohnen - Für viele 
Beschäftigte rentiert sich das morgendliche Aufstehen nicht mehr 
 
Berlin, den 11. Februar 2008 - Mit den Hartz-Gesetzen brach angeblich die 
soziale Kälte in Deutschland aus. Doch Studien zeigen, dass man in diesem 
Land teilweise ohne Arbeit besser finanziell über die Runden kommt als mit. 
,,Wo bleibt der Anreiz für Arbeit?" fragt die Bild-Zeitung http://www.bild.de 
und verweist auf eine Untersuchung des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) an 
der Universität Kiel http://www.ifw-kiel.de, die enthüllt: Mit Hartz IV 
stehen viele finanziell besser da als mit einem Vollzeitjob. Der Studie 
zufolge müsse ein Paar mit drei Kindern einen Bruttoarbeitslohn von 2.567,89 
Euro im Monat bekommen, um netto genauso viel zu haben wie eine 
vergleichbare Hartz-IV-Familie. 
 
Das Boulevardblatt rechnet vor, wie viel der Staat zurzeit für 
Langzeitarbeitslose ausgibt: 347 Euro für einen Single. Ein arbeitsloses 
Ehepaar komme auf 624 Euro. Für jedes Kind gibt es laut Bild 208 Euro, für 
Kinder ab 15 Jahre sogar 278 Euro. Dazu addieren sich die Kosten für 
Unterkunft und Heizung sowie Krankenkassen-, Pflege- und Rentenbeiträge. Und 
wie hoch müsste der Bruttolohn sein, um genauso viel wie ein 
Hartz-IV-Empfänger zu haben? Single (1.830 Euro), Alleinerziehend mit zwei 
Kindern (2.265,76 Euro), Ehepaar (1.861,88 Euro), Ehepaar mit zwei Kindern 
(2.306 Euro). 
 
,,Während wir über Mindestlöhne für alle Branchen bis hin zur boomenden 
Zeitarbeit sprechen, merken wir gar nicht mehr, dass sich bei uns ein 
gravierendes Problem zusammenbraut", kommentiert Arbeitsmarkt- und 
Personalexperte Marc Emde von der Kölner KCP 
Personaldienstleistungsgesellschaft http://www.kirchconsult.de. ,,Wer keine 
allzu großen Ansprüche stellt und keinen beruflichen Ehrgeiz entwickelt hat, 
der kann es sich mit den immer noch üppig fließenden staatlichen 
Transferleistungen vergleichsweise bequem einrichten. Allerdings steuern wir 
auf eine Situation hin, in der auch den Arbeitsbereiten und Willigen der 
Anreiz zum Schaffen genommen wird. Denn wenn ich als Familienvater, der 40 
Stunden in der Woche ackert und dafür auch noch lange Wege hin zur Arbeit in 
Kauf nimmt, am Ende nur ein paar Euro mehr oder sogar weniger in der Tasche 
habe als der Nachbar, der schon seit Jahren morgens nicht mehr aus dem Bett 
kommt, dann ist das eine massive Ungerechtigkeit. Eine Gesellschaft, die so 
etwas dauerhaft toleriert, ist nicht gerecht. Die Politiker predigen, dass 
sich Leistung wieder lohnen muss. Doch in Wahrheit macht ehrliche Arbeit 
anscheinend arm." 
 
Eine Meldung vom Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn 
verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 11, 2008 05:17 ET (10:17 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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