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FinanzNachrichten.de, 03.10.2008 00:48:00
Wall Street: Spirale der Angst
New York (BoerseGo.de) - An der Wall Street wogen heute die Rezessionsängste schwerer als die - ohnehin fragile - Hoffnung auf das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket für das US-Bankensystem. Der US-Senat segnete zwar heute Nacht eine veränderte Fassung ab, es bleibt aber völlig offen, ob die neue Version die Gnade des letztlich entscheidenden Repräsentantenhauses findet. Diese Instanz hatte die ursprüngliche Version bereits am Montag abgelehnt und damit einen schweren Kurseinbruch am Aktienmarkt verursacht. Die neue Abstimmung wird für morgen erwartet. Offen bleibt auch, ob das Paket, wenn es denn tatsächlich zustande kommt, ausreicht, das Wirtschaftswachstum wieder in Gang zu setzen.

Zahlreiche Meldungen trugen heute dazu bei, die ohnehin schon angeschlagene Stimmung weiter zu vermiesen. Wenig Gnade fanden die heutigen Konjunkturdaten, die noch schlechter ausfielen als befürchtet. Die wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen verschlimmerten sich auf 497.000 (Vorwoche: 496.000, Konsenserwartung: 475.000).
Die Auftragseingänge der US-Industrie sanken im August um 4,0%. Der von Bloomberg ermittelte Konsens hatte nur einen Rückgang um 3,0% in Aussicht gestellt. (Juli: plus 0,7%). Schliesst man die volatilen Aufträge für Transportgüter (minus 9,1%) aus, fielen die Aufträge um 3,3%. Die dadurch wieder angeregten Rezessionsängste schickten besonders die konjunktursensiblen Transportwerte in den Süden, trotz merklich billigerem Öl.

Schaden richtete auch Senator Harry Reich (Demokraten) an. Der Politiker behauptete bereits gestern, ein großer Versicherer stünde kurz vor dem Bankrott, ohne allerdings einen Namen zu nennen. Kein Wunder, dass heute bei den Versicherungs-Titeln eine Verkaufspanik entstand, die den Assekuranzpapieren zweistellige prozentuale Verluste einbrachte.

Finanzielles „Pearl Harbor"?

Warren Buffett trug heute ebenfalls zur schlechten Stimmung bei. „Die US-Wirtschaft erlebt jetzt ihr ökonomisches „Pearl Harbor", erklärte heute der Multimilliardär auf einem US-TV-Kanal und spielte damit auf den Angriff Japans auf Hawai an, der dann den Krieg zwischen den USA und Nippon veranlasste (2. Weltkrieg). „Er habe als Erwachsener noch nie erlebt, dass die Menschen sich derart ökonomisch so fürchten wie jetzt“. Daher müsse die Regierung sofort reagieren. Sollte der Rettungsplan für die Banken nicht bald durchgehen, greifen die Probleme der Banken (Wall Street) auf die allgemeine Wirtschaft (Main Street), befürchtet der Investoren-Guru. Ganz will man diesen Pessimismus dem Großinvestor aber nicht abnehmen. Gestern noch zeigte Buffett Optimismus und stieg bei General Electric ein und vergangene Woche bei Goldman Sachs. In beiden Fällen mit mehreren Milliarden Dollar. Vielleicht ist das Ganze nur ein Zweckpessimismus um den Politikern bald die erhofften 700 Milliarden Dollar abzulocken

Ausgerechnet von Alan Greenspan, von dem man in jüngster Zeit eher pessimistische Töne gewohnt ist, gab es heute einen bemerkenswert optimistischen Kommentar. „Wir durchleben zwar eine Finanzkrise, wie sie nur einmal im Jahrhundert vorkommt, die Wirtschaft wird sich aber eher früher als später erholen“, sagte der Ex-Notenbankchef in einer Rede an der Georgetown University in Washington, berichtet Bloomberg. „Die Finanzmärkte sind derzeit eingefroren, weil das Vertrauen in Banken, Fonds und andere Finanzkonzerne verlogen gegangen ist“. Das Vertrauen erhole sich aber wieder und die Investoren kehrten dann wieder zögernd zurück. Das geschehe dann, wenn die wirtschaftliche Erholung einsetzt. „Ich vermute, das geschieht eher früher als später“, erklärte der frühere Geldpolitiker.

Gegenseitiges Misstrauen

Positive Kommentar gingen aber in der heutigen Verkaufspanik unter. Das gegenseitige Misstrauen der Banken trieb den 3--Monats-Geldmarktsatz, also den Zins, zu dem sich die Banken gegenseitig beleihen, auf den höchsten Stand seit Januar. Dadurch stiegen wiederum die Kreditkosten für den Rest der Wirtschaft und bremsen somit die Konjunktur weiter ab.

Verschlimmert wurde das Ganze anscheinend wieder durch Zwangsliquidierungen von Hedgefonds. Immer mehr der gigantischen Finanzkonstruktionen stecken wegen dem Vertrauensverlust in Schwierigkeiten und müssen jetzt verkaufen, um Liquidität zu beschaffen. Der Goldman Sachs Hedge Fund VIP Index, der die von den Hedgefonds favorisierten Aktien erfasst, fiel jedenfalls 6,4% und damit überdurchschnittlich stark.

Der Dow Jones Industrial Average verlor 3,22 Prozent auf 10.482 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 sank 4,03 Prozent auf 1.114 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index rutschte 4,48 Prozent auf 1.976 Punkte.


Dow Jones Average: Gegessen wird immer

Unter den 30 Blue Chips des - heute wieder einmal tief in rot gekleideten - Dow Jones gab es zum Schluss nur 3 Gewinner.

Tops:

JP Morgan führte das Barometer mit einem Tagesgewinn von 1,2% auf 49,85 Dollar an. Der Finanzkonzern dürfte zu den Gewinnern der Bankenkrise zählen, weil er sich von den untergegangenen Rivalen die Filetstücke holt. Außerdem dürfte auch die Hoffnung, darauf, dass das Banken-Rettungs-Paket doch noch bald über die Bühne geht, geholfen haben.
Kraft Foods avancierte 0,27% auf 33,54 Dollar. Der Lebensmittelkonzern war kürzlich in das Blue Chip Börsenbarometer aufgestiegen (an Stelle der American International Group). Spezifische Nachrichten gab es für den heutigen Kurgewinn nicht. Die Lebensmittelaktie gilt aber als besonders defensiv. „Gegessen wird immer“. Außerdem profitiert der Nahrungsmittelhersteller von den implodierenden Rohstoffpreisen (Energie und Agrargüter), die seine Kosten beträchtlich drücken.
Procter&Gamble verbesserte sich 0,24% auf 71,44 Dollar. Der Haushaltswarenriese (Ariel, Gillette, Pampers, Wella) gilt ebenfalls als sehr defensiv und damit als „sicherer Hafen“ in turbulenten Zeiten.

Flops:

Der Flop des Dow war General Electric mit minus 9,6% auf 22,15 Dollar. Der Mischkonzern verstimmte die Investoren durch eine Kapitalerhöhung. Das Konglomerat bot die neuen Aktien für 22,25  Dollar an, weit unter dem gestrigen Schlusskurs.
American Express verbilligte sich 9% auf 32,14 Dollar. Dort dürften die heutigen Konjunkturdaten und die sich verschärfende Kreditkrise die Angst vor zahlungsunfähigen Kreditkartenschuldnern geseigert haben.
Alcoa sank 8,9% auf 19,38 Dollar. Der Aluminiumriese litt auch unter einer Herabstufung durch Goldman Sachs. Die Investmentbank degradierte den Rohstoffwert von „Kaufen“ auf „Neutral“ und schraubte das Kursziel auf 26 Dollar herunter (vorher: 50 Dollar). Begründung: Die Wall Street Bank rechnet damit, dass die Weltmarktpreise für Aluminium im kommenden Jahr noch tiefer rutschen und sich in 2010 nur leicht erholen.


S&P 500: Panik aus dem Senat

Im breit gefächerten S&P 500 gab es zum Schluss lediglich 36 Gewinner.

Tops:

Constellation Energy sprang 14,7% auf 27,23 Dollar. Der Energieversorger hat zwar bereits schon einer Übernahme durch Warren Buffett zugestimmt, doch heute kursierte das Gerücht, dass die Electricite de France SA, ein französischer Betreiber von Kernkraftwerken, ein höheres Übernahmeangebot vorbereitet.

Verschiedene Regionalbanken wurden von der Hoffnung auf das Bankenpaket beflügelt: National City gewann 8,7% auf 3,14 Dollar und Regions Financial Corp. kletterte 13,4% auf 11,85 Dollar.
Sovereign Bancorp sprang 8,9% auf 5,25 Dollar. Der Broker Friedman, Billings, Ramsey&Co. hob den Bank-Titel von „Underperform“ auf „Neutral“. Die Bank verfüge über eine relativ stabile Einlagenbasis zur Geldbeschaffung und sei daher wenig auf die austrocknenden Kreditmärkte angewiesen, hieß es.

SLM Corp verteuerte sich 11,4% auf 9,30 Dollar. Der Studentenfinanzierer, auch bekannt als Sallie Mae, kündigte heute an, dass der Gewinn des 3. Quartals über den Erwartungen der Wall Street liegt. Außerdem sei man reichlich mit Kapital ausgestattet und daher von nicht der aktuellen Kreditkrise betroffen, hieß es.


Flops:

Besonders die vor kurzem noch begehrten Agrar-Titel gerieten heute unter die Räder, allen voran die Düngemittelaktien. Auslöser war der Phosphatkonzern Mosaic, dessen gestern gemeldeter Quartalsgewinn enttäuschte. Zudem stellte der Agrarzulieferer geringere Phosphatverkäufe in Aussicht. Darauf reagierte heute das Aktienresearch der untergegangenen Investmentbank Merrill Lynch und degradierte Mosaic und die Rivalen Potash, Agrium und Terra Industries jeweils von „Kaufen“  auf „Underperform“. Die Analysten begründeten ihrer Entscheidung mit der wachsenden Unsicherheit. Die Preise für Phosphate fallen, der Preis für Stickstoff habe seinen Gipfel erreicht und der Preis für Pottasche (Kalisalz) steige langsamer als erwartet. Außerdem bestünde das Risiko, dass die Landwirte von Mais zu Soja überwechseln, das weniger Düngemittel benötigt.
Mosaic implodierte 41% auf 39,65 Dollar, Potash taumelte 27% auf 93,51 Dollar.

Monsanto verlor 16,2% auf 82,01 Dollar. Merrill Lynch hatte den Biotechnologieriesen, dessen genverändertes Saatgut die Produktivität der Landwirtschaft verbessert, von „Kaufen“ auf „Neutral“ abgewertet. Da half es wenig, dass der Agrarzulieferer heute seinen Gewinnausblick anhob. Für das Gesamtjahr stellt der Saatgutkonzern jetzt einen Gewinn von 3,64 Dollar je Aktie in Aussicht (im September war er noch von 3,59 Dollar ausgegangen).

Metlife brach 14,9% auf 40,96 Dollar ein. Senator Harry Reich (Demokraten) behauptete bereits gestern, ein großer Versicherer stünde kurz vor dem Bankrott, ohne allerdings einen Namen zu nennen. Kein Wunder, dass heute bei den Versicherungs-Titeln eine Verkaufspanik entstand.

Die Rezessionsängste schickten auch die Transport-Titel Richtung Süden, trotz fallender Ölpreise: Der Eisenbahnbetreiber Union Pacific verlor 10,6% auf 62,10 Dollar. AMR Corp, die Mutter der American Airlines, trudelte 7,6% auf 10,31 Dollar.

Marriot verbilligte sich 5,3% auf 23,74 Dollar. Der Hotelbetreiber gab einen schwachen Ausblick ab.



Nasdaq: Schlüssel zum Überleben

Wie an solchen Tagen üblich wurden vor allem die als riskant geltenden Nasdaq-Titel auf den Markt geworfen. Da es vor allem wieder mal die Schwergewichte der Technologie traf, kann man wieder einige Zwangsliquidierungen der Hedgefonds unterstellen.
Es gab nur wenige Lichtblicke, darunter Sandisk mit einem Tagesgewinn von 3,3% auf 20,65 Dollar. Bei dem Speicherchiphersteller kursierte das Gerücht, dass der koreanische Technologiekonzern Samsung sein, bislang zurückgewiesenes, Übernahmeangebot aufstockt.
Micron Technology gewann 4,2% auf 4,48 Dollar. Der Halbleiterkonzern hatte zwar gestern einen hohen Quartalsverlust ausgewiesen, wurde heute aber von den Analysten gestützt. Die Citigroup lobte die Technologieführerschaft und die Fähigkeit, die Produktionskosten zu senken. Das sei der Schlüssel zum Überleben, hieß es dort.
KLA-Tencor verlor dagegen 3,5% auf 29,92 Dollar. Der Dienstleister für die Halbleiterindustrie wurde beim Broker RBC Capital Markets von „Sector Perform“ (etwa: „Neutral“) auf „Underperform“ (etwa: „Verkaufen“) degradiert. Andere Chippapiere traf es wesentlich härter: Intel rutschte gleich 7,1% auf 17,20 Dollar. Ein Opfer Hedgefonds? Dessen Rivale Advanced Micro Devices (AMD) gab sogar 12,7% auf 4,14 Dollar ab. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst,  % auf Punkte.

Apple trudelte 8,3% auf 100,10 Dollar. Damit verpuffte wieder die gestrige Empfehlung von S&P. Dessen Aktienresearch hatte den Konsumtechnologie-Titel von „Neutral“ auf „Kaufen“ angehoben. Nach dem Kursrutsch der vergangenen Tage sei das Papier „attraktiv“ bewertet. Der Markt macht sich aber vor allem Sorgen um die Gewinnmargen bei den Smartphones (etwa iPhone). Ausgelöst wurden die Ängste von dem schwachen Ausblick den der Smartphone-Rivale Research in Motion letzte Woche abgab. Der Hersteller des BlackBerry, taumelte 7,4% auf 62,00 Dollar.

Der Softwarebereich schlug sich dagegen tapfer: Microsoft bröckelte 0,9% auf 26,25 Dollar. Dort stützt möglicherweise das bereis vergangene Woche angekündigte massive Aktienrückkaufsprogramm. Oracle gab 1,9% auf 19,49 Dollar ab. Goldman Sachs nahm den Software-Titel heute in seine „Überzeugungs-Kaufliste“ auf. Die Aktie sei defensiv, hieß es zur Begründung. Der Softwarekonzern genieße stetige Einnahmen aus seinen Wartungs-Diensten, die zudem hohe Gewinnmargen erzielen. Außerdem verfüge der Technologieriese über ein breit gemischtes Angebot von Produkten und sei in vielen Regionen der Erde tätig.


Internet: Von Japan lernen

Die an der Nasdaq notierten Flaggschiffe des Internets litten - wie an solchen Tagen üblich -ganz besonders unter der Flucht aus dem Risiko. Google gab 5,2% auf 390,51 Dollar ab. Yahoo sank 8,1% auf 15,58 Dollar. Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, verlor 4,5% auf 233,52 Dollar.

Ebay brach 8,2% auf 19,15 Dollar ein. Morgan Stanley degradierte den Online-Auktionator von „Übergewichten“ auf „Gleichgewichten“. Dort haben sich die Trends im gerade abgeschlossenen 3. Quartal stärker verschlechtert als befürchtet, hieß es. Das Wachstum der über diesen Marktplatz durchgeführten Umsätze habe sich weltweit deutlich verlangsamt, für die USA hält die Bank sogar einen Rückgang für möglich. Morgan Stanley führte dafür mehrere Ursachen an, vor allem das schwache gesamtwirtschaftliche Umfeld und der schleppende Umbau des Konzerns von einer Auktionsplattform zu einem Festpreis-Marktplatz, vergleichbar mit Amazon.com.
Der Broker Pacific Crest riet heute vom Kauf der Aktie ab. Die Zahl der auf den Ebay-Seiten gestellten Angebote (Listings) blieb im 3. Quartal unter den Erwartungen, hieß es dort. Die Auslandeinnahmen litten außerdem unter der schwachen Konjunktur, der Dollarstärke, die die Auslandeinnahmen in US-Währung umgerechnet mindert, und aggressiven und damit teuren Promotionskampagnen, vor allem in Deutschland und Großbritannien.
Bereits gestern hatte Merrill Lynch über die schwache Geschäftsentwicklung von Ebay in den USA berichtet. Die Verkäufer seien frustriert, einige wanderten zum Rivalen Amazon.com ab.
Der Rivale Amazon.com schlug sich mit einem Tagesverlust von 3,2% auf 67,36 Dollar relativ tapfer. Bereits am Dienstag hatte Goldman Sachs Kaufempfehlung und Kursziel 98 Dollar bekräftigt. Das Geschäftsmodell des E-Commerce-Pioniers habe sich in Japan als hoch erfolgreich erwiesen. In Nippon herrscht schon seit Jahren Kreditknappheit und Konsumschwäche. Außerdem habe der Onlinehändler das 2. Quartal mit 1,1 Milliarden Dollar netto in der Kasse (also abzüglich Schulden). Damit könne Amazon.com kräftig investieren, während dagegen die Konkurrenz harte Zeiten durchstehen muss.


Öl: Angst vor der Rezession

Die wachsende Angst vor einer weltweiten Rezession schickte heute auch den Ölpreis stramm nach Süden. Bereits gestern waren aus den USA wachsende Bestände und ein scharfer Nachfragerückgang gemeldet worden. Belastend wirkte auch der steile Anstieg des Dollars. Der Crude-Kontrakt für November verbilligte sich heute an der New York Mercantile Exchange um 4,56 Dollar auf 93,97 Dollar.


Gold: Tribut an die Dollarstärke

Das Gold leistete wieder der Dollarstärke seinen Tribut. Konjunkturpessimistische Kommentare der EZB schickte den Euro auf Talfahrt und beflügelten damit den Greenback. Wie gewohnt vollzog das Edelmetall wiederum eine Gegenbewegung zur US-Währung.  Der Gold-Kontrakt für Dezember verlor heute 43 Dollar, oder 4,8%, auf 844,30 Dollar.















(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)


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