Die US-Investmentbank Goldman Sachs sorgt aufgrund seiner üppigen Gehälter einmal mehr für Unruhe. Diesmal sind es Großaktionäre, die laut einem Bericht des "Wall Street Journals" fordern, dass mehr von dem Gewinn an die Eigentümer geht und nicht als Boni an die Manager.
Für Unmut unter den Großaktionären von Goldman Sachs sorgt derzeit, dass das Institut knapp 17 Milliarden Dollar für Gehälter und Boni zurückgestellt haben soll, obwohl der Gewinn je Aktie für 2009 nach Einschätzung von Analysten trotz des Rekordüberschusses um gut ein Fünftel geringer ausfallen wird als noch 2007. Grund dafür ist die Kapitalerhöhung des vergangenen Jahres, bei der Goldman Sachs 100 Millionen neue Aktien ausgegeben hatte. Die Anteilseigner fordern von der Konzernspitze, dass mehr vom Gewinn an die Eigentümer gehen soll und im Gegenzug die Boni gekürzt werden.
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