Die angeschlagene Lloyds Banking Group
Lloyds gehört zu den britischen Banken, die am schwersten von der Wirtschaftskrise getroffen wurden. Die Bank hatte sich mit der Übernahme des ins Straucheln geratenen heimischen Rivalen HBOS verhoben. Der Staat musste stützend einspringen und hält jetzt 43 Prozent an dem Konzern. Um ihren Anteil stabil zu halten, beteiligt sich die Regierung mit 5,7 Milliarden Pfund an der Kapitalerhöhung.
Die Kapitalerhöhung gehört zu einem gut 22,5 Milliarden Pfund
schweren Finanzierungspaket, mit dem sich Lloyds zumindest teilweise
aus der staatlichen Obhut lösen will. Anders als der Konkurrent
Royal Bank of Scotland (RBS)
ISIN GB0008706128
AXC0038 2009-11-24/08:56
