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MIDDAY BRIEFING - Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Märkte

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MÄRKTE AKTUELL (13.30 Uhr)

INDEX                Stand      %-Veränderung 
Nasdaq-Future        1.742     -0,2 
S&P-500-Future       1.058     -0,2 
Euro-Stoxx-50        2.627     -0,2 
Stoxx-50             2.365     -0,3 
DAX                  5.439      0,1 
FTSE                 5.042     -0,4 
CAC                  3.557     -0,2 
Nikkei-225           9.952     -1,1 
EUREX                Stand  +-Ticks 
Bund-Future         124,21     -5 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Mit leichten Aufschlägen werden die Kurse an Wall Street am Montag zur Eröffnung erwartet. Damit dürfte sich die Erholung aus dem späten Handel am Freitag fortsetzen. Allerdings sei weiterhin viel Unsicherheit im Markt, merkte ein Analyst an. Zudem habe der Dow-Jones-Index nur ganz knapp über der Marke von 10.000 Punkten geschlossen. Die Agenda der Konjunkturdaten ist zu Beginn der neuen Handelswoche leer.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

Es stehen keine relevanten Daten zur Veröffentlichung an.

AKTIEN EUROPA

Uneinheitlich - Damit haben die Indizes Gewinne aus dem frühen Geschäft wieder abgegeben. "Erholungen werden zum Ausstieg genutzt", sagt ein Händler. Die Anleger seien nach den jüngsten Rückschlägen nervös, die Umsätze seien sehr dünn. Neue Impulse seien zunächst nicht in Sicht, heißt es am Markt. Die technische Situation habe sich mit dem Bruch der Unterstützungszone bei 2.720 bis 2.700 im Euro-Stoxx-50 eingetrübt. Hier liege nun ein Widerstandsbereich. Unterstützt sei der Euro-Stoxx-50 bei 2.580 Punkten. Bei den Einzelbranchen können sich Rohstofftitel etwas erholen. Als günstig erachten Marktteilnehmer in diesem Zusammenhang den langfristigen Kohle-Liefervertrag über 60 Mrd USD an, den China mit dem australischen Konzern Resourcehouse getroffen hat. Auch die Vorgaben aus den USA für die Sektoren seien gut. Neben Rohstoff-Werten können sich auch Chemie-Titel verbessern. Daneben ziehen die "defensiven" Indizes der Nahrungsmittel-, Versorger- und Telekom-Aktien an. Auf der anderen Seite geben Finanzwerte nach. "Hier schlägt sich die Verunsicherung wegen der hohen Staatsverschuldungen nieder", sagt ein Händler.

AKTIEN TOKIO

Leichter - Die Schuldenkrise in Europa habe weiter auf den Kursen gelastet, so ein Teilnehmer. "Die Investoren werden weiter vorsichtig bleiben, bis es zu einer Lösung der Schuldenprobleme in Griechenland und anderen europäischen Ländern kommt", sagte ein Händler. Zudem habe das G7-Treffen am Wochenende keine neuen Ansätze für die Griechenland-Krise gebracht. Allerdings betonten einige Analysten, die Märkte würden auf diese Probleme überreagieren. Daneben sei die Risko-Aversion weiter hoch. Vor allem die Exportwerte zeigten sich zu Wochenbeginn mit Abgaben. So verloren Canon 1,5%, Sony gaben um 1,3% nach und Panasonic verzeichneten einen Abschlag von 5,3%. Hier sei es im Vorfeld der Bekanntgabe der Ergebnisse für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2009 am Freitag zu Gewinnmitnahmen gekommen. Die Aktie habe seit Jahresbeginn um 5,1% zugelegt, während der Nikkei-225 um 4,6% fiel.

ANLEIHEN

Etwas leichter - "Die Panik an den Aktienmärkten ist vorbei und damit auch die Fluchtbewegung in Renten", sagt ein Händler. Die Renten könnten noch deutlicher unter Druck geraten. Ein Großteil der Renten-Performance der vergangenen Woche sei auf Umschichtungen in Qualitätsanleihen zurückzuführen, so der Händler weiter: "Im Prinzip hieß es aus Spanien und Griechenland in deutsche Anleihen". Mit den klaren Aussagen der EZB zur Stabilitätskontrolle von Griechenland sei die erste Panik nun vorbei. Technisch habe der Bund im Intraday-Chart einen Fehlausbruch nach oben verursacht und könne bis auf 123,40% zurückfallen.

DEVISEN

Das Sentiment für den Euro hat sich am Montagvormittag nur kurzfristig gebessert. Im Einklang mit den europäischen Aktienmärkten stieg die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar. Im Tageshoch notierte sie bei 1,3714 USD. Seitdem gibt der Euro wieder nach - auch die Gewinne an den Aktienmärkten sind inzwischen fast wieder dahingeschmolzen. Ohne Ergebnis war das Treffen der G7-Finanzminister am Wochenende geblieben. Gerade Wall Street hatte am Freitag auf gute Nachrichten gehofft. Positiv wäre nach Einschätzung eines Händlers, wenn die EU ähnlich wie die jeweiligen Regierungen in der Bankenkrise handeln würde. Eine Option sei zum Beispiel, dass sich ein Land wie Griechenland eine Garantie der EU gegen eine Gebühr sichere, und sich damit wieder refinanzieren könne. Sollte die EU weiter abwarten, in Schwierigkeiten geratenen Mitgliedern zu Hilfe zu eilen, würden die Marktkräfte weiter versuchen, die Schmerzgrenze zu testen. Wichtige Konjunkturdaten stehen am Montagnachmittag nicht auf der Agenda. Die Feinunze Gold kostet zum Vormittags-Fixing in London 1.070 USD, am Freitagnachmittag wurde sie mit 1.058 USD festgestellt.

Europa       Europa       New York 
            (Mo. 13.05)  (Mo., 8.11)  (Fr. Späthandel) 
EUR/USD     1,3658       1,3635       1,3663 
USD/JPY      89,27        89,33        89,38 
EUR/JPY     121,94       121,77       122,14 
EUR/GBP     0,8776       0,8761       --- 
EUR/CHF     1,4664       1,4669       --- 
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(END) Dow Jones Newswires

February 08, 2010 07:31 ET (12:31 GMT)

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© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
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