Während die Übernahme des Lkw-Bauers MAN durch Volkswagen weiter auf sich warten lässt, deutet der MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen vorsichtig eine operative Besserung für das zweite Halbjahr an. Die Aktie notiert dennoch im Minus.
In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung äußerte sich der MAN-Vorstand Georg Pachta-Reyhofen leicht optimistisch zu den operativen Aussichten des Lkw-Bauers. "Wir werden 2010 noch das niedrige Niveau von 2009 bekommen. Aber in den letzten Monaten war der Auftragseingang schon besser als ein Jahr zuvor. Ich gehe von einer Erholung im zweiten Halbjahr aus", so der MAN-Chef. Allerdings rechnet Pachta-Reyhofen damit, dass MAN die Kurzarbeit im gesamten Jahr beibehalten muss. Die Ausnahme bildet das Werk Augsburg: Nach einer Bestellung aus Brasilien von 120 Kraftwerksmotoren - das Auftragsvolumen beträgt 300 Millionen Euro - werden dort eher Überstunden als Kurzarbeit gefahren.
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