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17.02.2010 | 09:18
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Deutsche Börse muss weiter sparen

Die Deutsche Börse hat im vierten Quartal wegen eines Sondereffekts erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Verlust verbucht. Nun will der Börsenbetreiber ein weiteres Sparprogramm auflegen. Die Aktie notiert vorbörslich bereits im Plus.

Die Deutsche Börse hat im vierten Quartal einen Verlust von 33 Millionen Euro eingefahren. Im Schlussquartal 2008 hatten die Frankfurter noch 222 Millionen Euro verdient. Grund für den ersten Fehlbetrag der Firmengeschichte ist eine Abschreibung auf die US-Optionsbörse ISE von 415,6 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr wies die Deutsche Börse einen Gewinnrückgang von 52 Prozent auf 496 Millionen Euro aus. Damit übertraf der Börsenbetreiber die Prognosen der Analysten, die durchschnittlich mit 467 Millionen Euro gerechnet hatten.

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