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DER AKTIONÄR Online: Trading-Tipp NanoFocus - Den Blick nach vorne richten

DJ DER AKTIONÄR Online: Trading-Tipp NanoFocus - Den Blick nach vorne richten

NanoFocus hat 2009 unter der Wirtschaftskrise gelitten. Großaufträge wurden 
verschoben. Dank der guten technologischen Positionierung sollte die 
Gesellschaft im laufenden Jahr schon von einer leichten konjunkturellen 
Belebung überproportional profitieren und wieder schwarze Zahlen schreiben. 
Risikobewusste Anleger bauen eine limitierte Trading-Position auf. 
 
NanoFocus konnte 2009 zwar nicht an die erfolgreiche Geschäftsentwicklung 
der vergangenen Geschäftsjahre anknüpfen. Der Spezialist für Systeme zur 
berührungsfreien Messung dreidimensionaler Oberflächen hat nach vorläufigen 
Zahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang von 23 Prozent 
auf rund fünf Millionen Euro die eigenen Erwartungen dennoch erfüllt. Die 
Gesellschaft hat insbesondere unter den deutlich reduzierten 
Investitionsbudgets bei Schlüsselkunden gelitten. Dank des frühzeitig 
eingeleiteten Cash-Management-Programms konnte mit -0,11 Millionen Euro 
(Vorjahr: + 0,77 Millionen Euro) ein nahezu ausgeglichenes EBITDA 
erwirtschaftet werden. 
 
Positive Marktsignale 
Anleger sollten den Blick nach vorne richten. Die Nachfrage für 
Investitionsgüter für den optoelektronischen Bereich erholt sich. In den 
ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat NanoFocus bereits positive 
Marktsignale ausgemacht. "Nachdem bereits im zweiten Halbjahr des 
vergangenen Geschäftsjahres wieder leicht anziehende Umsätze verzeichnet 
werden konnten, spricht die Entwicklung des Auftragseinganges im laufenden 
Geschäftsjahr für eine Verfestigung der Erholung", heißt es aus der 
Firmenzentrale. Ebenfalls positiv: Mit der im Oktober 2009 erfolgten 
Übernahme des SISCAN Geschäftsbereichs von der Siemens und der 
anschließenden Integration hat die Gesellschaft einen weiteren strategischen 
Meilenstein erreicht. Die Eigenkapitalquote konnte in Folge der 
durchgeführten Barkapitalerhöhung nochmals von 68,1 auf 70,1 Prozent 
verbessert werden. 
 
Trading-Position aufbauen 
Dank der guten technologischen Positionierung sollte die Gesellschaft 2010 
schon von einer leichten konjunkturellen Belebung überproportional 
profitieren und wieder einen Gewinn von 0,11 Euro je Aktie erzielen. 
Spätestens ab 2011 dürfte die Gesellschaft dann wieder mit deutlichen 
Wachstumssprüngen aufwarten. Angesichts der Wachstumsperspektiven und der 
Cash-Reserven von 1,9 Millionen Euro ist das aktuelle Bewertungsniveau 
weiterhin attraktiv. Risikobewusste Anleger bauen bis 4,50 Euro eine streng 
limitierte und bewusst klein gehaltene Trading-Position auf. Das erste 
Kursziel liegt bei 6,00 Euro. Ein Stoppkurs bei 3,75 Euro sichert ab. 
 
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet 
unter www.deraktionaer.de 
 
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum 
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS 
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 31, 2010 08:16 ET (12:16 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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