Zürich (ots) - Sonova hat den Börsenwert in den vergangenen
Monaten nahezu verdreifachen können. «Bei unseren Investoren hat sich
herumgesprochen, dass wir nachhaltige und fundamentale Vorteile
gegenüber unseren Mitbewerbern haben, die uns allmählich in einer
eigenen Liga spielen lassen», sagt Firmenchef Valentin Chapero im
Interview mit Stocks (Ausgabe 04/10 vom 19. Februar 2010) und auf
Stocks-Online (siehe www.stocks.ch). Nachdem sich der Markt 2009
besser als prognostiziert entwickelt habe, hob Sonova heute die
Umsatz- und Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2009/2010 an. «Wir
sind auf sehr gutem Kurs», so Chapero gegenüber Stocks.
Durch die starke Aktien-Performance befindet sich Sonova auf
SMI-Kurs: «Eine Aufnahme in den SMI wäre Ergebnis des operativen
Erfolgs, das wir natürlich gerne billigend in Kauf nehmen würden»,
kommentiert Chapero lachend. Gewohnt hart geht der in Deutschland
aufgewachsene Spanier mit der Schweiz ins Gericht: «Die Schweiz kann
sich Weltmarktführer nur deshalb leisten, weil es einen Weltmarkt
gibt und diese Firmen ausserhalb der Schweiz so erfolgreich sind.» Er
spielt damit auch auf die Tochtergesellschaft Phonak an, deren
Gewinnmargen in der Diskussion über die Gesundheitskosten immer
wieder ins Kreuzfeuer der Kritik geraten: «Das heutige Schweizer
System ist auf Wachstum nicht vorbereitet», so Chapero. «Einige
Personen fachen die Kostendiskussion unter dem Vorwand der
Gewinnmargen für eine Firma an, was sachlich nicht fundiert und
äusserst populistisch ist.»
Den Verkauf der Siemens-Hörgerätesparte verfolgt der ehemalige
Siemens-Manager mit grossem Interesse: «Mich freut das scheinbar
grosse Interesse an der Hörgeräte-Branche», so Chapero. Dass auch
grössere Firmen in der Endausmarchung sind, stört ihn nicht - im
Gegenteil: «Viele der konventionellen Stärken von Grossunternehmen
funktionieren in unserem Markt nicht - bestes Beispiel dafür ist doch
gerade Siemens.»
Veröffentlichung, bitte mit Quellenangabe, erwünscht.
Kontakt:
Rückfragen an:
Volker Strohm, stv. Chefredaktor
Tel. 043 444 58 56
E-Mail: volker.strohm@stocks.ch
Monaten nahezu verdreifachen können. «Bei unseren Investoren hat sich
herumgesprochen, dass wir nachhaltige und fundamentale Vorteile
gegenüber unseren Mitbewerbern haben, die uns allmählich in einer
eigenen Liga spielen lassen», sagt Firmenchef Valentin Chapero im
Interview mit Stocks (Ausgabe 04/10 vom 19. Februar 2010) und auf
Stocks-Online (siehe www.stocks.ch). Nachdem sich der Markt 2009
besser als prognostiziert entwickelt habe, hob Sonova heute die
Umsatz- und Gewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2009/2010 an. «Wir
sind auf sehr gutem Kurs», so Chapero gegenüber Stocks.
Durch die starke Aktien-Performance befindet sich Sonova auf
SMI-Kurs: «Eine Aufnahme in den SMI wäre Ergebnis des operativen
Erfolgs, das wir natürlich gerne billigend in Kauf nehmen würden»,
kommentiert Chapero lachend. Gewohnt hart geht der in Deutschland
aufgewachsene Spanier mit der Schweiz ins Gericht: «Die Schweiz kann
sich Weltmarktführer nur deshalb leisten, weil es einen Weltmarkt
gibt und diese Firmen ausserhalb der Schweiz so erfolgreich sind.» Er
spielt damit auch auf die Tochtergesellschaft Phonak an, deren
Gewinnmargen in der Diskussion über die Gesundheitskosten immer
wieder ins Kreuzfeuer der Kritik geraten: «Das heutige Schweizer
System ist auf Wachstum nicht vorbereitet», so Chapero. «Einige
Personen fachen die Kostendiskussion unter dem Vorwand der
Gewinnmargen für eine Firma an, was sachlich nicht fundiert und
äusserst populistisch ist.»
Den Verkauf der Siemens-Hörgerätesparte verfolgt der ehemalige
Siemens-Manager mit grossem Interesse: «Mich freut das scheinbar
grosse Interesse an der Hörgeräte-Branche», so Chapero. Dass auch
grössere Firmen in der Endausmarchung sind, stört ihn nicht - im
Gegenteil: «Viele der konventionellen Stärken von Grossunternehmen
funktionieren in unserem Markt nicht - bestes Beispiel dafür ist doch
gerade Siemens.»
Veröffentlichung, bitte mit Quellenangabe, erwünscht.
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