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DER AKTIONÄR Online Tipp des Tages: M.A.X. Automation - Umweltspezialist zum Dumping-Preis

DJ DER AKTIONÄR Online Tipp des Tages: M.A.X. Automation - Umweltspezialist zum Dumping-Preis

M.A.X. Automation (WKN 658 090) profitiert von immer strengeren 
Umweltstandards und anziehenden Roh- und Reststoffpreisen. Ab dem laufenden 
Jahr sollten die Gewinne wieder sprudeln. 
 
"Der Umweltschutz rückt wieder stärker in den öffentlichen Blickpunkt", 
erklärt Bernd Priske, Vorstand der M.A.X. Automation im Gespräch mit dem 
AKTIONÄR. Eine weitere Verschärfung gesetzlicher Regularien würde der 
Holding, die auf Umwelttechnik und Industrieautomationslösungen 
spezialisiert ist, in die Karten spielen. 
 
Talsohle durchschritten 
Im abgelaufenen Jahr hat die Rezession Spuren im Geschäft hinterlassen. 
Analysten erwarten 2009 bei einem 30-prozentigen Umsatzrückgang auf 163 
Millionen Euro ein ausgeglichenes Ergebnis (Vorjahr: 0,39 Euro je Aktie). 
Doch die Talsohle scheint durchschritten. "Wir sehen eine leichte 
Trendwende", so Priske. Vor allem im Umweltbereich. Insbesondere die Tochter 
Vecoplan, die Müllzerkleinerungsanlagen herstellt, profitiert von den immer 
strengeren Umweltstandards. Hier machen sich auch die wieder anziehenden 
Roh- und Reststoffpreise positiv merkbar. 
 
Langfristig steigende Nachfrage 
Priske erwartet eine langfristig steigende Nachfrage nach Umwelttechnologien 
und damit ein dynamisches Wachstum. Das wird auch durch die Auftragslage bei 
der Konzerntochter AltmayrBDT dokumentiert. Nachdem der Anlagenbauer im 
November von RWE Power den größten Auftrag der Firmengeschichte (Volumen: 
zwölf Millionen Euro) erhalten hat, zog der Spezialist für Rauchgasreinigung 
in Kohlekraftwerken zuletzt mehrere Folgeaufträge an Land. 
 
Wachstum ohne Subventionen 
Auch im Bereich Industrieautomation ist eine Belebung zu spüren. Zudem 
schaut sich der Vorstand nach geeigneten Übernahmekandidaten um. Mit über 17 
Millionen Euro Cash ist genug Kapital vorhanden. Ein weiterer Pluspunkt: 
Anders als in der Solarbranche ist das M.A.X.-Geschäftsmodell unabhängig von 
Subventionen in Form von Einspeisevergütungen. 
 
Dynamisches Wachstum 
Die Wachstumsdelle aus dem Vorjahr dürfte nur temporärer Natur sein. "Wir 
sind in der Lage auch aus der eigenen Kraft künftig dynamisches Wachstum zu 
generieren", so Priske. Mittelfristig strebt der Vorstand beim Umsatz die 
300-Millionen-Euro-Marke an. Zu diesem Schluss sind auch die Analysten von 
Close Brothers Seydler Research. M.A.X. sollte 2010 auf den Wachstumspfad 
zurückfinden und einen Gewinn je Aktie von 0,20 Euro erzielen. Für das 
abgelaufene Jahr erwarten die Experten eine schwarze Null. Sie sehen das 
Kursziel bei 3,50 Euro. 
 
Aktie eindeutig zu günstig 
Der Titel notiert auf Buchwert und wird KGV von 14 gehandelt - bei der 
Wachstumsfantasie ist das eindeutig zu günstig. Spätestens mit den Zahlen 
für das abgelaufene Geschäftsjahr dürfte der Online-Musterdepotwert die 
3-Euro-Marke ins Visier nehmen. Risikobewusste Anleger greifen schon vorher 
zu. Ein Stoppkurs bei 1,90 Euro sichert ab. 
 
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet 
unter www.deraktionaer.de 
 
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum 
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS 
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 22, 2010 05:11 ET (10:11 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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