Berlin (ots) - Rüdiger Grube, Chef der Deutschen Bahn, hat sich verärgert über die Personalpolitik des Bundes gezeigt. Die lange Suche nach einem neuen Chef für den Aufsichtsrat des Konzerns sei "nicht sehr schön" verlaufen, sagte er dem Tagesspiegel (Freitagausgabe). Es sei nicht gut, dass die Namen so vieler Kandidaten in der Öffentlichkeit "kaputtdiskutiert" würden. Das sei weder im Interesse der Bahn noch der Politik oder der Kandidaten. "Das hätte man anders gestalten können." Derzeitiger Favorit auf den Posten ist Regierungskreisen zufolge der ehemalige Chemie-Manager Utz-Hellmuth Felcht. Aber auch der Ex-Chef des Handelskonzerns Metro, Hans-Joachim Körber, steht demnach auf der Liste.
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