Anfang März hatte die Vorstandschaft von Lanxess die Ergebnisprognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 nach oben angepasst. Die am Mittwoch vorgelegten Zahlen befanden sich exakt im Erwartungshorizont. Der MDAX-Konzern erzielte 2009 ein EBITDA von 465 Millionen Euro, nach 722 Millionen Euro im Vorjahr. Auch beim Umsatz machte sich die Wirtschaftskrise deutlich bemerkbar. Die Leverkusener mussten einen Rückgang von rund 23 Prozent auf 5,057 Milliarden Euro ausweisen, bei einer durchschnittlichen Auslastung von lediglich 70 Prozent. Trotz allem blieb der Spezialchemiekonzern mit einem Gewinn von 40 Millionen Euro in den schwarzen Zahlen. Zudem konnte die Nettoverschuldung von 864 Millionen Euro auf 794 Millionen Euro zurückgefahren werden. "Unsere Ergebnisse für das Krisenjahr 2009 zeigen, dass wir den Belastungstest gut bestanden haben", kommentierte Konzernchef Axel Heitmann die Ergebnisse. Vor allem der asiatische Raum konnte sich im vergangenen Jahr als Stabilisator erweisen.
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