Raptor Pharmaceutical gibt Lizenzvereinbarung fuer Convivia(TM) bekannt
Raptor Pharmaceutical Corp. /
01.07.2010 21:27
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Uni Pharma vermarktet Convivia(TM) in Taiwan
NOVATO, Kalif., 1. Juli 2010 (GLOBE NEWSWIRE) -- Raptor Pharmaceutical Corp. ('Raptor' oder 'das Unternehmen') (Nasdaq:RPTP) gab bekannt, dass es einen Exklusivvertrag mit Uni Pharma Co., Ltd. ('Uni Pharma') zur Vermarktung von Convivia(TM) in Taiwan abgeschlossen hat, dem 4-Methylpyrazol ('4-MP') in oraler Form von Raptor.
Convivia(TM) wurde entwickelt, um die systemische Acetaldehyd-Wirkung und damit verbunden Symptome beim Mangel des Leberenzyms Aldehyddehydrogenase ('ALDH2') bzw. der Ethanolunvertraeglichkeit nach Alkoholkonsum zu verringern. Derzeit ist 4-MP der pharmazeutische Wirkstoff in einem bestehenden intravenosen Medikament, das von der U.S. Food and Drug Administration ('FDA') fuer andere Indikationen zugelassen ist. Raptor gab im November 2008 positive Ergebnisse der Phase 2a der klinischen Studie ueber Convivia(TM) bei Personen mit ALDH2-Mangel bekannt.
'Uni Pharma ist der ideale Partner fuer uns, um unser Programm mit Convivia(TM) weiter zu entwickeln. Uni Pharma verfuegt ueber enorme klinische und handelsspezifische Erfahrung', sagte Ted Daley, Praesident von Raptor. 'Wir sind der Ansicht, Convivia(TM) ist ein vielversprechender Produktkandidat, der das erste zugelassene Medikament gegen ALDH2-Mangel werden konnte, eine Storung, die etwa 50 Prozent der ostasiatischen Bevolkerung betrifft. Es ist das erste Franchise, das unseren Erwartungen nach eine Reihe von Auslizenzierungsvorgaengen nach sich ziehen wird, um Convivia(TM) in verschiedenen Laendern Ostasiens zu verbreiten.'
Laut Vertragsbedingungen gewaehrt Raptor Uni Pharma eine exklusive Lizenz fuer alle dazugehorigen Patentantraege, Handelsmarken und zukuenftigen Patente, die Raptor zur Vermarktung von Convivia(TM) in Taiwan vergibt, mit der Option, die Lizenz zu denselben Bedingungen auf Suedkorea auszuweiten. Uni Pharma meldet Convivia(TM) zur Arzneimittelzulassung fuer die bestehenden Indikationen an und wird eine klinische Studie durchfuehren sowie Convivia(TM) fuer Acetaldehyd-Toxizitaet durch ALDH2-Mangel anmelden. Uni Pharma wird fuer das Marketing und die Verkaufsaktivitaeten zur Vermarktung von Convivia(TM) in den Maerkten zustaendig sein, die durch die Lizenzvereinbarung gedeckt sind.
'Convivia(TM) ist genau das, was Uni Pharma als Lizenzkandidaten sucht -- ein Medikament, das einen ueberzeugenden klinischen Verlauf mit sich bringt und das Potential besitzt, einer grossen Patientengruppe zu helfen', merkte Terry Lin, Geschaeftsfuehrer von Uni Pharma, an. 'Wir begruessen die Moglichkeit der Zusammenarbeit mit Raptor, um Convivia(TM) durch die klinische Pruefung zu bringen und das Medikament, wenn alles gut geht, in Taiwan und Suedkorea zu vermarkten.'
ALDH2-Mangel, manchmal als Alkoholintoleranz (Asian flushing syndrome) bezeichnet, ist eine erblich bedingte Stoffwechselstorung, die 40 bis 50 Prozent der ostasiatischen Bevolkerung betrifft, wobei die Aktivitaet des Leberenzyms ALDH2 beeintraechtigt ist. Wenn Menschen mit einem ALDH2-Mangel alkoholische Getraenke zu sich nehmen, kommt es im Blut und im Gewebe zu einer Anlagerung von Acetaldehyd, einem karzinogenen Zwischenprodukt beim Stoffwechsel von Ethanol. Veroffentlichte retrospektive Studien haben bei Menschen, die wiederholt trinken, einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem ALDH2-Mangel und einem hoheren Risiko fuer Karzinome im Verdauungstrakt sowie andere schwere Gesundheitsstorungen festgestellt. Erhohte Acetaldehyd-Werte fuehren auch zu akuten Symptomen, wie Gesichtsrotung, Tachykardie (beschleunigter Herzschlag), Kopfschmerzen, UEbelkeit und Schwindel.
2008 fuehrte Raptor eine Phase 2a Studie mit Convivia(TM) an 32 Patienten japanischer Abstammung durch, die eine Krankheitsgeschichte mit Symptomen einer angeborenen Ethanolstoffwechselveraenderung bei gleichzeitigem Ethanoleinfluss aufwiesen. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass Convivia(TM) die Tachykardie deutlich senkte, die ueblicherweise bei Menschen mit ALDH2-Mangel auftritt, die trinken. Die Resultate wiesen auch darauf hin, dass Convivia(TM) die Acetaldehyd-Spitzenwerte im Blut und die gesamte Acetaldeyd-Wirkung bei einem Teil der Studienteilnehmer senkte, die spezifische genetische Varianten der Leberenzyme ADH und ALDH2 besassen. Raptor schaetzt, dass diese genetische Variante bei etwa 15 bis 20% der Ostasiaten vorliegt.
UEber Raptor Pharmaceutical Corp.
Raptor Pharmaceutical Corp. (Nasdaq:RPTP) ('Raptor') engagiert sich in der schnellen Lieferung neuer Behandlungsmoglichkeiten fuer Patienten, indem es durch die Anwendung hochspezialisierter, gezielter Medikamentenplattformen und Formulierungs-Know-how an der Verbesserung bestehender Therapien arbeitet. Raptor konzentriert sich auf unterversorgte Patientengruppen, auf die es die grosstmoglichen Auswirkungen hat. Raptor verfuegt derzeit ueber Produktkandidaten in der klinischen Entwicklung, die fuer die potentielle Behandlung von nephropathischer Cystinose, nichtalkoholischer Steatohepatitis ('NASH'), Huntington Krankheit ('HK'), Aldehyddehydrogenase ('ALDH2') Mangel gedacht sind und ueber eine nicht-opioide Losung, die fuer die potentielle Behandlung chronischer Schmerzen gedacht ist.
Die vorklinischen Programme von Raptor basieren auf neuen, genmanipulierten Medikamentenkandidaten und gezielten Medikamentenplattformen, die vom menschlichen Rezeptor-verbundenen Protein ('RAP') und verwandten Proteinen stammen, die gegen Krebs, neurodegenerative Storungen und Infektionskrankheiten wirken sollen.
Um weiterfuehrende Informationen zu erhalten, besuchen Sie bitte www.raptorpharma.com.
Das Raptor Pharmaceutical Corp. Logo ist unter http://www.globenewswire.com/newsroom/prs/?pkgid=7180 erhaeltlich
ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN
Dieses Dokument enthaelt zukunftsbezogene Aussagen im Sinne der Definition im Private Securities Litigation Reform Act aus 1995. Diese Aussagen beziehen sich auf kuenftige Ereignisse oder unsere kuenftigen Betriebsergebnisse oder kuenftiges finanzielles Abschneiden, einschliesslich, aber nicht beschraenkt auf folgende Aussagen: dass Convivia(TM) das erste zugelassene Medikament gegen ALDH2-Mangel werden konnte; dass Raptor die Lizenz fuer Convivia(TM) an weitere Firmen in Ostasien vergibt; dass Uni Pharma Convivia(TM) fuer die Arzneimittelzulassung fuer Indikationen anmeldete, fuer die 4-MP in den USA zugelassen ist, aber noch nicht in Taiwan und Suedkorea; dass Uni Pharma eine klinische Studie durchfuehren wird und Convivia(TM) fuer Acetaldehyd-Toxizitaet durch ALDH2-Mangel anmeldet; dass Convivia(TM) das Potential besitzt, einer grossen Patientengruppe zu helfen; dass Uni Pharma die klinische Studie an Convivia(TM) erfolgreich durchfuehrt, wenn ueberhaupt; dass Uni Pharma das Medikament in Taiwan und Suedkorea erfolgreich vermarktet; dass Convivia(TM) in der Lage ist, Tachykardie, Acetaldehyd-Spitzenwerte im Blut oder die Gesamtwirkung von Acetaldehyd zu verringern; dass die genetische Untervariante, fuer die Convivia(TM) geeignet sein konnte, 15 bis 20% der ostasiatischen Bevolkerung betrifft; und die Faehigkeit Raptors, seine Produktkandidaten erfolgreich zu entwickeln. Diese Aussagen sind nur Vorhersagen und beinhalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu fuehren konnten, dass die aktuellen Ergebnisse des Unternehmens von diesen zukunftsbezogenen Aussagen wesentlich abweichen. Zu den Faktoren, die eine Erfuellung der zukunftsbezogenen Aussagen des Unternehmens deutlich aendern oder verhindern konnten, zaehlen, dass Raptor bei der Entwicklung oder dem Erwerb von Produkten nicht erfolgreich sein konnte; dass die Technologie von Raptor im weiteren Fortschritt nicht bestaetigt und von der wissenschaftlichen Gemeinschaft nicht akzeptiert werden konnte; dass Raptor nicht in der Lage ist, wichtige Mitarbeiter zu halten oder anzuziehen, deren Wissen fuer die Entwicklung seiner Produkte wesentlich ist; dass unvorhersehbare wissenschaftliche Schwierigkeiten im Unternehmensprozess auftreten; dass die Patente von Raptor nicht ausreichen, um wesentliche Aspekte seiner Technologie zu schuetzen, sodass Konkurrenten eine bessere Technologie erfinden konnten, und dass die Produkte von Raptor nicht so gut wie erhofft oder schlechter funktionieren; dass die Produkte des Unternehmens den Empfaengern schaden; und dass Raptor nicht in der Lage sein konnte, ausreichend Gelder fuer die Entwicklung oder Betriebskapital aufzutreiben. Auch konnten sich die Produkte von Raptor nie zu nuetzlichen Produkten entwickeln, und selbst wenn sie dies tun, konnten sie nicht fuer den offentlichen Verkauf zugelassen werden. Raptor warnt die Leser, sich auf solche zukunftsbezogenen Aussagen nicht uebermaessig zu verlassen, die nur fuer das Datum gelten, an dem sie erstellt wurden. Bestimmte dieser Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren sind von Zeit zu Zeit genauer in den Unternehmensarchiven bei der Securities and Exchange Commission (der 'SEC'), beschrieben; Raptor raet Ihnen unbedingt, diese zu lesen und zu beruecksichtigen, einschliesslich des aktuellen Berichts von Raptor ueber das Formular 8-K, das bei der SEC am 5. Februar 2010 eingereicht wurde; und den vierteljaehrlichen Bericht im Formular 10-Q, der bei der SEC am 9. April 2010 erfasst wurde; sie alle sind gratis auf der Website der SEC unter http://www.sec.gov verfuegbar. Nachfolgende schriftliche und muendliche zukunftsbezogene Aussagen, die Raptor oder Personen zuzuschreiben sind, die in seinem Namen handeln, sind ausdruecklich vollstaendig durch die vorbeugenden Feststellungen qualifiziert, die in den bei der SEC eingereichten Berichten von Raptor dargelegt sind. Raptor streitet jede Absicht oder Verpflichtung zur Aktualisierung von zukunftsbezogenen Aussagen ab.
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