Der zweitgrößte Solarkonzern Chinas hat für stolze 442 Millionen Dollar Silizium in Korea geordert. Die Lieferung verteilt sich auf die kommenden fünf Jahre. Yingli Green Energy will so eine ausreichende Ausstattung mit dem Grundstoff für Solarzellen sicherstellen. Kann die neue Nachricht den Kurs der Aktie beflügeln?
Die Aktionäre von Yingli Green Energy sind in den letzten Monaten nicht gerade verwöhnt worden. Während die Aktien einiger Mitbewerber wie Solarfun oder Renesola nur knapp unter ihren Jahreshöchstkursen notieren, gelingt es Yingli kaum, die seit Jahresbeginn aufgelaufenen Abschläge von über 30 Prozent zu reduzieren. Dabei läuft das operative Geschäft gut. Darauf deutet auch die neue Silizium-Bestellung hin.
Positives Signal
Von 2011 bis 2015 wird der koreanische Chemiekonzern OCI Silizium im Gegenwert von 442 Millionen Dollar an Yingli liefern. Silizium ist der Grundstoff für die Fertigung von Solarzellen. Das sehr hohe Auftragsvolumen lässt darauf schließen, dass Yingli in den kommenden Jahren mit einer deutlich wachsenden Nachfrage nach Solarmodulen rechnet und seine Produktionskapazitäten weiter ausbauen will.
Inwieweit der Aktienkurs von dieser am Montagabend nach Börsenschluss veröffentlichten Meldung profitieren kann, bleibt abzuwarten. Im New Yorker Handel hatte das Papier rund vier Prozent nachgegeben und bei 10,81 Dollar geschlossen.
50 Prozent Potenzial
DER AKTIONÄR rät weiterhin zum Halten der Yingli-Aktie. Das Kursziel liegt bei weiterhin 16 Dollar oder umgerechnet rund 12,50 Euro, was gegenüber dem aktuellen Kurs einem Kurspotenzial von fast 50 Prozent entspricht.

Die Aktionäre von Yingli Green Energy sind in den letzten Monaten nicht gerade verwöhnt worden. Während die Aktien einiger Mitbewerber wie Solarfun oder Renesola nur knapp unter ihren Jahreshöchstkursen notieren, gelingt es Yingli kaum, die seit Jahresbeginn aufgelaufenen Abschläge von über 30 Prozent zu reduzieren. Dabei läuft das operative Geschäft gut. Darauf deutet auch die neue Silizium-Bestellung hin.
Positives Signal
Von 2011 bis 2015 wird der koreanische Chemiekonzern OCI Silizium im Gegenwert von 442 Millionen Dollar an Yingli liefern. Silizium ist der Grundstoff für die Fertigung von Solarzellen. Das sehr hohe Auftragsvolumen lässt darauf schließen, dass Yingli in den kommenden Jahren mit einer deutlich wachsenden Nachfrage nach Solarmodulen rechnet und seine Produktionskapazitäten weiter ausbauen will.
Inwieweit der Aktienkurs von dieser am Montagabend nach Börsenschluss veröffentlichten Meldung profitieren kann, bleibt abzuwarten. Im New Yorker Handel hatte das Papier rund vier Prozent nachgegeben und bei 10,81 Dollar geschlossen.
50 Prozent Potenzial
DER AKTIONÄR rät weiterhin zum Halten der Yingli-Aktie. Das Kursziel liegt bei weiterhin 16 Dollar oder umgerechnet rund 12,50 Euro, was gegenüber dem aktuellen Kurs einem Kurspotenzial von fast 50 Prozent entspricht.
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