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DER AKTIONÄR Online Tipp des Tages: Tipp24 - Jackpot in Sicht

DJ DER AKTIONÄR Online Tipp des Tages: Tipp24 - Jackpot in Sicht

Anfang 2009 hat der Lotto-Anbieter Tipp24 (WKN 784 714) die Online-Werbung 
für die Vermittlung von staatlichen Lotterien in Deutschland eingestellt. 
Grund dafür war eine Regelung des neuen Glücksspiel-Staatsvertrages, die 
jegliche Werbung im Internet für Lotterien untersagt. 
Am 8. September 2010 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) das deutsche 
Glücksspielmonopol dann aber für unanwendbar erklärt, da es gegen 
europäische Grundfreiheiten verstößt. Damit hat der EuGH die 
Rechtsauffassung von Tipp24 voll und ganz bestätigt. Eine von den 
Ministerpräsidenten beauftragte Arbeitsgruppe untersucht derzeit 
Alternativen zur Zukunft des Glücksspiel-Staatsvertrages. Die Länder prüfen 
u.a. die Öffnung des Internets und der Werbung für Lotterien. Die Vorlage 
der Arbeitsgruppe wird den Ministerpräsidenten als Grundlage zur 
Verabschiedung eines neuen Glücksspiel-Staatsvertrages dienen, der dem 
Vernehmen nach allerdings erst Anfang 2012 in Kraft treten soll. 
Problemlose Neukundengewinnung 
Kurzfristige Impulse dürften dagegen durch die Neuaufnahme des Brokermodells 
in Deutschland bringen. ,,Wir rechnen mit einer Wiedereinführung Anfang 
2011", so Jochen Reichert von Warburg Research. Der Analyst sieht zudem 
viele Möglichkeiten für Tipp24, den Kundenstamm in Deutschland im laufenden 
Jahr deutlich zu erhöhen. ,,Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass es 
wahrscheinlich keinen echten Wettbewerb geben wird", so Reichert in einer 
Studie. Er stuft die Aktie daher weiter mit ,,Kaufen" ein und hält an seinem 
Kursziel von 36,00 Euro fest. 
Aktie vor Kaufsignal 
Ein Blick auf den Chart zeigt, dass die Aktie schon bald in diese 
Kursregionen vorstoßen könnte. Ende 2008 markierte die Aktie das 
Glücksspiel-Staatsvertrag bedingte Allzeittief bei 5,40 Euro, konnte in den 
Folgemonaten aber wieder deutlich von diesem Niveau lösen. Die 
Aufwärtsbewegung fand im November 2009 bei 32,35 Euro  ihren vorläufigen 
Höhepunkt. Die anschließende Konsolidierung steht - nach mehr als einem Jahr 
- kurz vor ihrem Abschluss. Gelingt der nachhaltige Sprung über den 
Widerstand bei 29,50 Euro, würde ein Kaufsignal generiert. Die Aktie dürfte 
anschließend dynamisch Richtung Allzeithoch ansteigen und dann den 
Aufwärtstrend fortsetzen. 
Trading-Position aufbauen 
Mit einem 2011er-KGV von 8 und der Aussicht, das Geschäft auch in 
Deutschland wieder hochfahren zu können, ist die Aktie alles andere als 
teuer. Spekulativ orientierte Anleger können daher bei Kursen unter 30 Euro 
eine Position mit Kursziel 40,00 Euro aufbauen. Ein Stoppkurs bei 26,50 Euro 
sichert ab. 
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet 
unter www.deraktionaer.de 
 
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss 
bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / 
HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 12, 2011 04:43 ET (09:43 GMT)

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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