Osnabrück (ots) - Gelebte Kultur
Die Kenntnis der deutschen Sprache, kulturelle Zusammenarbeit und die Vermittlung eines Bildes von Deutschland, darum bemüht sich das Goethe-Institut in über 90 Ländern. Für gewöhnlich bringen die Mitarbeiter dazu Literatur, Musik, Filme und Kunst in die Welt. In Kairo ist nun alles anders: Hier präsentiert das Goethe-Institut nicht den deutschen Kulturbetrieb. Stattdessen macht sich das Haus zum Forum für die innerägyptische Debatte, zeigt arabische Filme, bietet Aktivisten und Intellektuellen Raum zur Diskussion und gründet ein Web-Journal.
Ist damit der Vereinszweck verfehlt? Ganz bestimmt nicht! Kultur drückt sich nicht nur in den einzelnen Werken aus. Der Kampf um demokratische Mitbestimmung, um Meinungs- und Versammlungsfreiheit, all das beschreibt die Ursprünge jenes Selbstverständnisses, das das Goethe-Institut verbreitet. Wenn seine Mitarbeiter die Bewegung nun mit Erfahrung und Infrastruktur unterstützen, dann ist das nichts anderes als Kulturvermittlung im Praxisverfahren.
Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2
Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: +49(0)541/310 207
Die Kenntnis der deutschen Sprache, kulturelle Zusammenarbeit und die Vermittlung eines Bildes von Deutschland, darum bemüht sich das Goethe-Institut in über 90 Ländern. Für gewöhnlich bringen die Mitarbeiter dazu Literatur, Musik, Filme und Kunst in die Welt. In Kairo ist nun alles anders: Hier präsentiert das Goethe-Institut nicht den deutschen Kulturbetrieb. Stattdessen macht sich das Haus zum Forum für die innerägyptische Debatte, zeigt arabische Filme, bietet Aktivisten und Intellektuellen Raum zur Diskussion und gründet ein Web-Journal.
Ist damit der Vereinszweck verfehlt? Ganz bestimmt nicht! Kultur drückt sich nicht nur in den einzelnen Werken aus. Der Kampf um demokratische Mitbestimmung, um Meinungs- und Versammlungsfreiheit, all das beschreibt die Ursprünge jenes Selbstverständnisses, das das Goethe-Institut verbreitet. Wenn seine Mitarbeiter die Bewegung nun mit Erfahrung und Infrastruktur unterstützen, dann ist das nichts anderes als Kulturvermittlung im Praxisverfahren.
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