Erst im Herbst wurde die Pipeline Nord Stream durch die Ostsee eröffnet, nun geht es für Gazprom noch einen Schritt weiter: Die Türkei hat den Bau der Schwarzmeerpipeline South Stream genehmigt. Zeitgleich wird über den Ausbau von Nord Stream nachgedacht.
South Stream versorgt Süd- und Osteuropa mit russischem Gas. Ab dem Jahr 2015 sollen jährlich 63 Mrd. Kubikmeter Gas unter dem Schwarzen Meer aus Russland nach Süd- und Osteuropa transportiert werden. Im Gegenzug wurden der Türkei langfristige Gaslieferungen bis 2025 zugesichert. Die Gesamtkosten des ambitionierten Projekts werden sich voraussichtlich auf 25 Mrd. Euro belaufen, besonders die Verlegung der Leitungen unter dem Schwarzen Meer ist teuer und wird schätzungsweise bereits 10 Mrd. Euro kosten. Neben Gazprom ist an der Pipeline auch die BASF-Tochter Wintershall, der französische Elektrizitätskonzern EDF und der italienische Ölkonzern Eni beteiligt. Anlegern eröffnen sich damit neue Chancen, wenn sie auf eines der Papiere setzen.
Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
South Stream versorgt Süd- und Osteuropa mit russischem Gas. Ab dem Jahr 2015 sollen jährlich 63 Mrd. Kubikmeter Gas unter dem Schwarzen Meer aus Russland nach Süd- und Osteuropa transportiert werden. Im Gegenzug wurden der Türkei langfristige Gaslieferungen bis 2025 zugesichert. Die Gesamtkosten des ambitionierten Projekts werden sich voraussichtlich auf 25 Mrd. Euro belaufen, besonders die Verlegung der Leitungen unter dem Schwarzen Meer ist teuer und wird schätzungsweise bereits 10 Mrd. Euro kosten. Neben Gazprom ist an der Pipeline auch die BASF-Tochter Wintershall, der französische Elektrizitätskonzern EDF und der italienische Ölkonzern Eni beteiligt. Anlegern eröffnen sich damit neue Chancen, wenn sie auf eines der Papiere setzen.
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