Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
92 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE: Wincor Nixdorf spürt die Bankenkrise

--Kreditvereinbarung drückt Konzernergebnis

--Ungewisse Zukunft - vage Prognose

--Geschäftsfeld Banking zieht nach unten

(NEU: Weitere Details)

Von Barbara Millner 
DOW JONES NEWSWIRES 

PADERBORN (Dow Jones)--Der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf hat im ersten Quartal die Folgen der Staatsschuldenkrise zu spüren bekommen und erwartungsgemäß schlechter abgeschnitten als im Jahr zuvor. Zudem belastete eine im Dezember geschlossene Kreditvereinbarung das Nettoergebnis. Eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2011/12 wagte Wincor Nixdorf auch jetzt noch nicht.

Im Auftaktquartal bekam die Wincor Nixdorf AG vor allem die Zurückhaltung der Banken zu spüren. Während der Umsatz in diesem Geschäftsfeld um 10 Prozent sank, brach das EBITA um mehr als ein Drittel ein. Die positive Entwicklung im kleineren Segment Retail vermochte dies nicht aufzufangen.

Konzernweit sank der Umsatz um 4 Prozent auf 608 Millionen Euro. Damit fielen die Einnahmen nicht ganz so stark wie am Markt erwartet. Mit 22 Prozent deutlich stärker ging aber das EBITA auf 40 Millionen Euro zurück. Spuren beim Nettoergebnis hinterließen die Kosten einer im Dezember erzielte Kreditvereinbarung. Unter dem Strich verblieben mit 25 Millionen Euro 2 Millionen Euro weniger als von Analysten geschätzt und gut ein Viertel weniger als in den ersten drei Monaten 2010/11.

Zum weiteren Ausblick hielt sich Wincor Nixdorf bedeckt. Die sich eintrübende Weltwirtschaft und die Staatsschuldenkrise machten die weitere Entwicklung schwer abschätzbar, hieß es. Entsprechend klaffen die Prognosen auseinander: Beim Umsatz sei ein leichtes Minus ebenso möglich wie ein moderater Anstieg. Das operative Ergebnis könne deutlich sinken, aber auch leicht wachsen. Ähnlich hatte sich Wincor Nixdorf auch schon im November geäußert.

Für die weiterhin unsichere Zukunft rüstet sich die im MDAX notierte Gesellschaft unter anderem durch die Stärkung des Vertriebs und den Ausbau des Geschäfts mit Software und Services. Zudem will das Unternehmen strikt auf die Kosten achten.

Der Aktienmarkt reagierte mit Aufschlägen auf den Quartalsbericht. Wincor-Aktien legten zur Eröffnung um 1,9 Prozent auf 35,65 Euro zu. Die DZ Bank konnte in den Zahlen allerdings keinen Anlass finden, die Papiere zu kaufen. Sie bewertet Wincor Nixdorf weiter als "Sell". "Die Zahlen können nicht inspirieren", sagte Analyst Thorsten Reigber. Der Umsatz liege etwas über, die Gewinnkennziffern an den Erwartungen. Besonders in der Banken-Branche bleibe das Geschäft schwierig. Die DZ Bank sieht den Fairen Wert bei 34 Euro.

-Von Barbara Millner, Dow Jones Newswires, 
+49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com 
DJG/bam/jhe 
 

(END) Dow Jones Newswires

January 23, 2012 03:12 ET (08:12 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.