Trotz Finanzkrise und
Rezessionsängsten wollen sich die Deutschen ihren Urlaub nicht
nehmen lassen. Sie sorgen nach Angaben des
Marktforschungsunternehmens GfK
In anderen europäischen Ländern falle die Urlaubsnachfrage schwächer aus: In Großbritannien lägen die Buchungssätze fast um fünf Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Eine hohe Arbeitslosenquote, die Angst vor dem Jobverlust sowie eine hohe Inflation drückten hier auf die Konsumlaune. Auch die Niederländer seien zurückhaltender: Die Touristikumsätze lägen um zwei Prozent unter dem Vorjahr.
Am Urlaub sparen die Menschen laut GfK generell ungern. Lieber verzichteten sie auf Lebensmittel und Getränke oder Bekleidung und Schuhe. In einer Wirtschaftskrise ändere sich aber das allgemeine Urlaubsverhalten: Der Haupturlaub bleibe mit einer etwas kürzeren Dauer erhalten, auf zusätzliche Kurzreisen werde dagegen eher verzichtet. Gefragt seien in Krisenzeiten vor allem Inlandsreisen und All-Inclusive-Angebote./cat/DP/jha
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AXC0180 2012-03-07/16:18
