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EZB sieht niedrigeren Liquiditätsbedarf der Banken

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Liquiditätsbedarf für den Zeitraum vom 6. bis 14. Februar im Rahmen der Ausschreibung ihres Hauptrefinanzierungsgeschäftes mit einem Festzinssatz von 1,00 Prozent auf 255,4 Milliarden Euro geschätzt. Wie die EZB mitteilte, ergibt sich daraus eine Benchmark-Zuteilung von minus 548,0 Millarden Euro. Dies ist der Zuteilungsbetrag, der den Banken eine problemlose Erfüllung ihrer Mindestreservepflicht erlaubt. In der vorigen Woche hatte die EZB einen Liquiditätsbedarf von 267,1 Milliarden Euro angenommen.

Die Zuteilung erfolgt am Dienstag, die Valutierung ist für den Folgetag vorgesehen, an dem ein alter Tender über 115,579 Milliaren Euro ausläuft. Der neue Tender wird am 15. Februar fällig.

Die Bankenliquidität setzt sich zusammen aus den geldpolitischen Geschäften des Eurosystems und den Guthaben öffentlicher Haushalte bei den Zentralbanken. Außerdem müssen von den Banken Mindestreserveguthaben gehalten werden, die den Liquiditätsbedarf der Kreditinstitute beeinflussen.

Webseite: www.ecb.int 
 
   DJG/apo 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 06, 2012 09:47 ET (14:47 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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