LONDON (Dow Jones)--Der britisch-südafrikanische Rohstoff-Konzern Anglo American hat zum Jahresauftakt von einer höheren Förderung in der Kolomela-Erzmine in Südafrika profitiert. Sie verhalf der Gesellschaft nach eigenen Angaben im ersten Quartal zu einer Steigerung der Eisenerzgewinnung um 17 Prozent auf 11,7 Millionen Tonnen.
2012 dürfte die Mine Kolomela auf eine Förderung von 4 bis 5 Millionen Tonnen kommen, teilte die Anglo American plc weiter mit. Mit dem Ausbau der Kapazität in der Lagerstätte auf 9 Millionen Tonnen im Jahr 2012 liege man im Plan.
Die Produktion von Hüttenkohle für den Export kletterte um 73 Prozent auf 3,7 Millionen Tonnen. Im Vorjahr hatten Überschwemmungen in Australien die Förderung behindert. Im Vergleich zum vierten Quartal ging sie allerdings wegen des nassen Wetters um 8 Prozent zurück. An Thermalkohle für den Export gewann der Konzern in Südafrika und Kolumbien 8,2 Millionen Tonnen, ein Plus von 6 Prozent.
Die Expansion in der Mine von Los Bronces und der höhere Kupfergehalt in El Soldado ließen die Kupfergewinnung um 21 Prozent auf 168.400 Tonnen steigen.
Vor allem wegen der anhaltenden Expansion stiegen die Ausgaben für Exploration und Bewertungen in der Berichtszeit um 30 Prozent auf 140 Millionen Dollar
-Von Ian Walker, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/kla
(END) Dow Jones Newswires
April 19, 2012 03:42 ET (07:42 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
