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Wall Street schließt wenig verändert - Dow bleibt unter 13.000

NEW YORK (Dow Jones)--Nach einer Achterbahnfahrt haben die Indizes an Wall Street den Dienstag nur wenig verändert beendet. Damit zeigten sie sich aber immer noch etwas stabiler als die europäischen Börsen, an denen in Reaktion auf das Rettungspaket für Griechenland Gewinne mitgenommen werden. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewann 0,1 Prozent bzw 16 Punkte auf 12.966. Zwischenzeitlich war der Index mehrfach über 13.000 Punkte geklettert - erstmals seit Mai 2008. Der S&P-500 stieg um 0,1 Prozent oder 1 Zähler auf 1.362. Dagegen sank der Nasdaq-Composite um 0,1 Prozent bzw 3 Stellen auf 2.949. Am Berichtstag wurden 0,78 (Freitag: 0,90) Milliarden Aktien umgesetzt. Auf 1.758 (2.308) Kursgewinner kamen 1.277 (779) -verlierer, unverändert schlossen 108 (71) Titel.

Am Montag waren die US-Börsen wegen eines Feiertags geschlossen. Sie konnten daher die Rally der Börsen weltweit nicht mitmachen, die von der Hoffnung auf die Rettung Griechenlands nach oben getragen wurden. Nachdem das Rettungspaket am Dienstag beschlossen worden war, verfuhren die Anleger in Europa nach dem Motto "Buy the Rumour, Sell the Fact" und realisierten Gewinne.

Allerdings zeigten sich auch an Wall Street die Investoren nur mäßig begeistert. "Auf dem Papier sieht alles schön und gut aus. Aber die Hängepartie wird weitergehen", prognostizierte der Händler eines US-Brokers. So müsse sich in den kommenden Wochen erst noch zeigen, ob die privaten Gläubiger Griechenlands den für sie schmerzhaften Schuldenschnitt akzeptieren. Zudem sei die Haltung der griechischen Öffentlichkeit alles andere als klar.

Als einziges Konjunkturdatum wurde am Dienstag der Chicago Fed National Activity Index veröffentlicht. Dieser zeigte zwar, dass sich die wirtschaftliche Aktivität in den USA im Januar abgeschwächt hat, fällt aber an den Märkten nicht ins Gewicht. Mehr Beachtung fanden die Geschäftszahlen von Unternehmen wie Wal-Mart, Home Depot und Kraft Foods.

Zu den gesuchten Sektoren gehörten Energie und Telekommunikation, während Pharmatitel leichter gingen. Unter den Aktien der Berichtsunternehmen büßten Wal-Mart 3,9 Prozent auf 60,07 Dollar ein. Geschäftszahlen und Ausblick des Einzelhandelsriesen enttäuschten die Erwartungen. Analysten folgten auf dem Fuß. S&P Capital nahmen die Aktie auf Buy von Strong Buy herunter, Gilford Securities auf Hold von Buy. Die Quartalszahlen von Macy's überzeugten hingegen. Die Aktie stieg um 1,2 Prozent auf 36,69 Dollar.

Home Depot hat im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Die Aktie der Baumarktkette legte um 0,5 Prozent auf 46,92 Dollar zu. Kraft Foods gewannen 1,5 Prozent auf 38,57 Dollar. Der Lebensmittelhersteller profitierte im vierten Quartal von höheren Preisen, allerdings litten die Margen unter höheren Kosten.

Apple hat in China mit dem Mobilfunkanbieter China Telecom einen zweiten Vertriebspartner für das iPhone 4S gefunden. Ab Anfang März können Käufer sich online bei China Telecom für ein iPhone registrieren. Bislang kooperiert Apple mit China Unicom als Vertriebspartner für iPhones. Apple stiegen an der Nasdaq um 2,5 Prozent auf 514,85 Dollar.

Aktien des Telekomausrüsters Ciena fielen um 8,4 Prozent auf 15,58 Dollar. Das Unternehmen hat die Umsatzprognose für das erste Quartal, das am 31. Januar endete, auf 415 Millionen Dollar gesenkt. Zuvor hatte das Unternehmen mit 435 bis 455 Millionen Dollar gerechnet.

DJG/DJN/raz 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 21, 2012 16:12 ET (21:12 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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