Die Aktie der Commerzbank ist heute der schwächste Wert im DAX. Zeitweise rutschte das Papier über 3 Prozent nach unten. Damit hat sie seit dem Hoch im Februar mehr als ein Drittel verloren. Was als eine erforderliche Konsolidierung nach dem vorangegangenen rasanten Anstieg begann, könnte sich zu einer Bullenfalle entpuppen. Aus charttechnischer Sicht ist diese Entwicklung bedenklich. Die wichtige Unterstützungszone um 1,80 Euro wurde nun durchbrochen. In den vergangenen Wochen und Monaten hatte das Papier dort immer noch einen Halt gefunden. Es wird nun immer wahrscheinlicher, dass die Aktie die Kurslücke bei 1,62 Euro schließen wird. Danach könnte es dann auch wieder bergauf gehen. Die entscheidende Größe für die Commerzbank-Aktie bleibt vorerst aber wohl die Entwicklung des Gesamtmarkts. Um mit ihrer Sanierung gut voranzukommmen, braucht die Commerzbank ein gutes volks- und finanzwirtschaftliches Umfeld. Auch die Aktie von Infineon zeigte sich heute einmal wieder von ihrer schwachen Seite. Über 2 Prozent ging es zeitweise bergab. Vergangene Woche scheiterte das Papier an der Marke bei 8 Euro. Seitdem geht es rasant unten, das Papier verliert zwischenzeitlich fast 80 Cent. Mehr zur Charttechnik der Commerzbank- und Infineon-Aktie, erfahren Sie im Beitrag!
