Nicht nur JPMorgan sondern auch die US-Großbank Wells Fargo hat mit ihren Quartalszahlen die Analystenschätzungen schlagen können. Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein Gewinn von 4,25 Milliarden US-Dollar (3,2 Mrd Euro) und damit 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Vor allem mit neueren Hypothekenkrediten verdiente Wells Fargo mehr Geld, während die Kreditausfälle zurückgingen. Die Schuldenkrise lässt Wells Fargo weitgehend kalt, weil sich das Institut auf das Privatkundengeschäft konzentriert und vergleichsweise wenig Investmentbanking betreibt. Da in den USA die Arbeitslosigkeit zuletzt deutlich zurückgegangen ist, zahlen die Schuldner ihre Kreditraten wieder pünktlicher. JPMorgan und Wells Fargo sind die klaren Favoriten von Roland Hirschmüller unter den US-Banken: "Wells Fargo für konservative Anleger auf alle Fälle! Und JPMorgan, das ist natürlich mit dem Investmentarm ein etwas spekulativer Einschlag", so Hirschmüller. Mehr dazu im Interview.
