Berlin (BoerseGo.de) - Die GSW Immobilien hat am Mittwoch im MDax deutlich nachgelassen. Der Grund ist der niedrige Bezugspreis, zu dem die Immobiliengesellschaft sich über eine Kapitalerhöhung mehr Geld beschaffen will. Der Erlös soll für künftige Zukäufe und zur Optimierung der strategischen und finanziellen Flexibilität aufgewendet werden, teilte die Immobiliengesellschaft am späten Dienstagabend mit.
Bei der Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen sollen den Aktionären der GSW 9,474 Millionen neue Stückaktien angeboten werden. Sie sollen den Anteilshaltern zu einem Bezugspreis von 21,30 Euro je neuer Aktie angeboten werden. Zudem könnten die Aktionäre 13 bisherige Aktien gegen 3 neue tauschen. Einem Händler zufolge bedeutet der Bezugspreis "einen großen Abschlag auf den Schlusskurs".
Der MDax-Konzern rechnet mit einem Bruttoemissionserlös von rund 201,8 Millionen Euro und einen Nettoerlös von 190,3 Millionen Euro.
Die Bezugsfrist soll am 19. April beginnen und am 2. Mai enden. Nicht bezogene Aktien sollen nach Bezugsfristende im Rahmen einer Privatplatzierung platziert werden. Die neuen Aktien seien ab 1. Januar 2011 voll dividendenberechtigt.
