Der Volkswagen-Vorstand denkt über einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag bei MAN nach. Doch noch fehlen den Wolfsburgern einige Aktien, um die dafür nötige Mehrheit von drei Vierteln der Papiere zu halten.
Volkswagen greift beim Lastwagenhersteller MAN zunehmend nach der vollen Kontrolle. "Wir behalten uns alle Möglichkeiten offen", sagte Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch bei der Hauptversammlung des Konzerns am Donnerstag in Hamburg auf die Frage, ob VW die verbliebenen Aktionäre irgendwann bei MAN herausdrängen wolle. Die Optionen beinhalteten einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, sagte Pötsch. Diesem müssten drei Viertel der Aktionäre bei der MAN-Hauptversammlung zustimmen. VW hält inzwischen rund 74 Prozent der Stammaktien am Münchner Traditionsunternehmen.
Für die MAN-Hauptversammlung an diesem Freitag ist ein Gewinnabführungsvertrag, den es etwa bereits bei der Tochter Audi gibt, noch kein Thema. Allerdings sollen dann ...
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