Nach der angekündigten Verstaatlichung
seiner argentinischen Tochter YPF warnt Repsol
Argentinien wollte nach der angekündigten Verstaatlichung
Gespräche mit Ölkonzernen wie Petrobras, ExxonMobil
Die Zeitung berichtet unter Berufung auf ein Schreiben von Repsol an die spanische Botschaft zudem, dass nach der Ankündigung zur Verstaatlichung in der vergangenen Woche, bewaffnete Sicherheitskräfte spanische YPF-Mitarbeiter mit physischer Gewalt und Drohungen aus der Unternehmenszentrale geholt hätten. Die Mitarbeiter seien verhört worden und hätten Zuflucht mit ihren Familien in einem Haus suchen müssen. Zudem sei sämtliche Kommunikation zum Zeitpunkt der Verstaatlichungs-Ankündigung in die YPF-Zentrale abgebrochen gewesen.
Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hatte die Enteignung des größten Erdöl-Unternehmens des Landes mit fehlenden Investitionen des spanischen Mehrheitseigners begründet. Die Entscheidung hatte in Spanien und der EU einen Sturm der Entrüstung ausgelöst./enl/jha/stk
ISIN US1667641005 ES0173516115 US30231G1022
AXC0084 2012-04-23/09:47
