Griechenland sieht die eigene Zukunft offenbar an der Seite Europas. 30 Prozent der Wähler haben sich für die Nea Dimocratia entschieden. Also die Partei, die einen Verbleib in der Eurozone befürwortet. Bereits am Wahlabend hatte die Nea Dimocratia verkündet, den Verpflichtungen gegenüber den Euro-Ländern nachkommen zu wollen. Problem: Allein werden die Konservativen das nicht schaffen. 30 Prozent der Stimmen bedeuten zwar den Wahlsieg. Sie zeigen aber auch, wie knapp die Entscheidung war. Wie zerrissen das Land ist. Denn die Euro-Gegner konnten immerhin 27 Prozent der Stimmen verbuchen. Heißt: es muss jetzt verhandelt werden. Die Konservativen müssen sich andere Parteien ins Boot holen. Eventuell Zugeständnisse machen. Und die könnten dann auch die Bedingungen für das Rettungspaket betreffen.
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