Der französische Mineralölkonzern Total
Der hohe Ölpreis sei zwar günstig für die Förderaktivitäten gewesen, aber gleichzeitig schwierig für das Raffinerie- und Chemiegeschäft, hieß es. Der Konzern sei vor diesem Hintergrund mit der Gewinn-Entwicklung zufrieden. Während das operative Ergebnis im Ölgeschäft leicht zulegte, brach dieses im Raffinerie- und Chemiegeschäft im Jahresvergleich kräftig ein. Hier ergab sich aber im Vergleich zum vierten Quartal bereits wieder eine Verbesserung.
Auch der Beginn des zweiten Quartals sei durch eine Erholung der Raffinerie-Margen in Europa geprägt gewesen. Gründe seien ein Rückgang des Ölpreises und geringere Kapazitäten. Auch im Petrochemiegeschäft hätten sich die Margen in Europa von den sehr niedrigen Niveaus im ersten Quartal erholt. Bei der Produktion verweist der Konzern auf neu angelaufene Projekte. Gleichzeitig ergeben sich durch die Entwicklungen in Großbritannien mit dem Gasleck, den Unruhen in Nigeria und im Yemen aber Beeinträchtigungen.
Seinen Umsatz steigerte Total im ersten Quartal im Jahresvergleich um elf Prozent auf 51,2 Milliarden Euro. Als Dividende für das erste Quartal zahlt das Unternehmen 0,57 Euro je Aktie aus.
Das Gasleck in der Nordsee hatte zuletzt die Berichterstattung geprägt. Die jüngsten Ereignisse, wie etwa auf der Elgin-Plattform in der Nordsee, bestätigten, wie wichtig die Sicherheit bei dem Geschäft ist, sagte Konzernchef Christophe de Margerie./jha/stb/stk
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AXC0087 2012-04-27/10:03
