Italien stehe im Moment im Vergleich zu Spanien deutlich besser da: "Italien hat einfach nicht das Problem des schwächelnden Immobilienmarktes und auch der Finanzsektor in Italien sieht deutlich gesünder aus als in Spanien und das macht den großen Unterschied aus", so Brzeski. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bonität Spaniens um zwei Stufen von 'A' auf 'BBB+' gesenkt. Die Herabstufung um gleich zwei Stufen kam für Carsten Brzeski doch etwas überraschend: "Wir haben doch gesehen, dass die Renditen auch für spanische Staatsanleihen heute wieder gestiegen sind", so Brzeski. "Die Börse bleibt relativ ruhig, aber ich denke, es kam doch noch mal als ein kleiner Schock für die Märkte." Auch um die USA müssen sich Investoren laut Brzeski wieder mehr Sorgen machen: "Wir haben gesehen, dass der Arbeitsmarkt sich weniger schnell stabilisiert. Wir haben gesehen, dass die Industrieproduktion schwächelt. Also ich fürchte, dass wir doch weiterhin sehen werden, dass dieser Aufschwung in den USA sehr blutarm sein wird", so der Marktexperte. Was das für den Anleger bedeutet, erfahren Sie im Interview.
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