"Spanien sagt zum ersten Mal, dass sie europäische Hilfe benötigen. Man hätte das natürlich auch schon vor einigen Wochen erwarten können, dass sie diesen Schritt tun", so Rathfelder in Börse Live. Die Reform des Bankensektors sei ein langwieriger Prozess. Der Sektor leide derzeit unter zwei Problemen: Zum einen wäre die Immobilienkrise und die weiterhin fallenden Immobilienpreise, und zum anderen die hohen Engagements beim Staat. Zwar könnten 100 Milliarden Euro ausreichen, um die spanischen Probleme zu lösen. Dennoch bleibt Ulrich Rathfelder vorsichtig: "Es sind noch gewisse Risiken da. Es könnte auch teurer werden, wenn noch neue Hiobsbotschaften in den Bilanzen auftreten." Derzeit befassen sich zwei externe Unternehmensberatungsgesellschaften, die die Bilanzen der Banken durchforsten. Zudem gebe es gewisse Risiken, wie der Reformkurs der spanischen Regierung. (Interview vom 11. Juni 2012)
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