Der Siemens-Konzern will seine Lichttochter Osram bei dem geplanten Börsengang nicht vollständig aus der Hand geben. Das Unternehmen strebe mindestens eine Sperrminorität als Großaktionär an.
"Wir wollen in die Minderheit gehen, aber einen Anteil halten, der oberhalb von 25 Prozent liegt", sagte Vorstandschef Peter Löscher der "Welt am Sonntag". Durch eine Sperrminorität hat ein Großaktionär Einfluss auf das Unternehmen, da er unter anderem Hauptversammlungsbeschlüsse blockieren kann.
Siemens wollte Osram eigentlich schon im vergangenen Jahr an die Börse bringen, hatte diesen Plan aber wegen des instabilen Umfeldes auf die zweite Jahreshälfte des laufenden Jahres verschoben. "Der Herbst könnte ein Zeitfenster sein", sagte Löscher. Siemens will ...
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