Die Grünen im Dresdner Stadtrat haben der
Immobilienfirma Gagfah
Stadt und Gagfah hatten sich im März im Streit um angebliche Vertragsverletzungen vor Gericht verglichen. Dresden hatte Millionenklage gegen die Gagfah eingereicht, weil sie sich nicht an Verträge gehalten habe, die 2006 beim umstrittenen Verkauf von 48.000 kommunalen Wohnungen an Fortress ausgehandelt worden waren. Die Amerikaner hatten dafür 982 Millionen Euro überwiesen und kamen zudem für die Schulden Dresdens in Höhe von 741,4 Millionen Euro auf.
Die Grünen befürchten nun, dass bei einem Verkauf der Wohnungen viele der mit dem Vergleich gegebenen Versprechungen der Gagfah obsolet wären. Problematisch sei zudem, dass das Unternehmen und die Stadt künftig auf das Anrufen der Gerichte verzichtet hätten. "Das war ein Schachzug, auf den die Stadt offensichtlich hereingefallen ist", sagte Hoffsommer./mon/DP/edh
ISIN LU0269583422
AXC0206 2012-05-04/15:26
