Weitere enttäuschende Daten vom
US-Arbeitsmarkt haben am Freitag erneut auf die Kurse an der Wall
Street gedrückt. Die Sorge der Anleger über eine sich abschwächende
Konjunktur in den Vereinigten Staaten nehme zu, sagten Börsianer.
Der Dow Jones Industrial
Einige Marktbeobachter befürchten für die US-Börsen bereits ähnlich hohe Rückschläge wie in den beiden Jahren zuvor, als sich im Frühjahr das Wirtschaftswachstum abgeschwächt hatte. Im Vergleich zu damals sind die Aktien aber noch deutlich billiger zu haben - im Schnitt etwa zehn Prozent, wie aus den Berechnungen eines Vermögensverwalters hervorgeht.
BANKENWERTE UNTER DRUCK
In den USA waren im vergangenen Monat weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Viele Marktbeobachter zeigten sich über die nachlassende Dynamik am Arbeitsmarkt und das Sinken der Kaufkraft der Amerikaner besorgt. Gleichzeitig kamen am Markt wieder Hoffnungen auf, dass nun die US-Notenbank Fed nun doch noch besondere Maßnahmen zur geldpolitischen Lockerung ergreifen könnte, um die Wirtschaft der Vereinigten Staaten wieder anzukurbeln. "Die Chancen auf ein drittes Anleihenkaufprogramm (QE3) sind nun wieder gestiegen", sagte ein Investor.
Zu den größten Verlierern im Dow gehörten Bankenwerte: Bank of
America
LINKEDIN GEHT EINKAUFEN
Neuigkeiten gab es auf Unternehmensseite auch vom
Karriere-Netzwerk LinkedIn
Unter den weiteren Einzelwerten standen First Solar
UPS WILL EIGENE AKTIEN ZURÜCKKAUFEN
Demgegenüber verdiente der vom Staat vor dem Bankrott gerettete
US-Versicherer AIG
Der Paketdienst United Parcel Service (UPS)
YAHOO SCHWACH - GROSSAKTIONÄR FORDERT ENTLASSUNG VON UNTERNEHMENSCHEF
An der Nasdaq verloren die Titel von Yahoo
ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0283 2012-05-04/22:31
