NEW YORK (Dow Jones)--Die Schweizer Großbank UBS hat in einem juristischen Streit mit den beiden US-Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac einen Rückschlag erlitten. Deren Aufsichtsbehörde, die Federal Housing Finance Agency (FHFA), macht einen finanziellen Schaden von mehr als 1,1 Milliarden Dollar geltend. Die UBS wollte eine Abweisung der Klage erreichen.
Bezirksrichterin Denis Cote in Manhattan wies am Freitag nun den Antrag der UBS auf eine Abweisung der Klage der Aufsichtsbehörde zurück. Die FHFA wirft der UBS und weiteren 16 Instituten vor, die Qualität der an die beiden Investoren verkauften Kreditbündel falsch dargestellt zu haben. Eine Sprecherin der FHFA begrüßte das Gerichtsurteil und kündigte an, die Verfahren gegen die anderen Parteien fortzusetzen.
Eine Sprecherin der UBS betonte, die beiden Immobilienfinanzierer seien "erfahrene Marktteilnehmer" bei Immobilienkrediten gewesen und ihre Verluste hätten "zur tiefsten Rezession seit 75 Jahren" geführt. Das Institut bleibe weiter zuversichtlich was die Schadenshöhe in dem Verfahren angehe. Fannie Mae und Freddie Mac hatten beim Platzen der Finanzblase vor rund vier Jahren hohe Summen verloren und mussten verstaatlicht werden.
DJG/DJN/ros
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May 06, 2012 11:23 ET (15:23 GMT)
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