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09.05.2012 | 06:10
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Moneycab · Mehr Nachrichten von Moneycab
Peter Zahner, CEO ZSC Lions (Foto: zvg) von Patrick Gunti Moneycab: Herr Zahner, dramatischer kann eine über 6 Monate dauernde Eishockey-Saison nicht zu Ende gehen. Mit etwas Abstand: Was ging in Ihnen vor, als Steve McCarthy 2,5 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit des 7. Playoff-Finalspiels gegen den SCB das entscheidende Tor gelang? Peter Zahner: Unzählige Gedanken gingen mir in einem Bruchteil einer Sekunde durch den Kopf. Fassungslosigkeit, gleichzeitig auch eine riesige Freude. Die Gedanken waren auch beim Gegner, und die Leere, die er in diesem Moment verspüren muss. Gleichzeitig macht man sich Gedanken über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Erfolgs. Etwas Angst war auch da, das Spiel war ja schliesslich noch nicht ganz fertig. Es war faszinierend, so etwas hat es in einem so bedeutenden Spiel noch nicht gegeben. Wenn man Meister wird, hat man eigentlich alles richtig gemacht. Allerdings deutete während der Regular Season wenig darauf hin, dass der ZSC Meister werden könnte. Richtig, aber der Verwaltungsrat hat vor der Saison eine detaillierte sportliche Analyse vorgenommen. Wir haben ein Massnahmenpaket verabschiedet und dieses Schritt für Schritt umgesetzt. Wir wollen den eigenen Nachwuchs einbinden, gute Ausländer im Kader haben, ebenso Top-Spieler aus der Schweiz. Und mit Bob Hartley haben wir den Trainer engagiert, der eine Leistungskultur installiert hat. Wie würden Sie Bob Hartley charakterisieren? Hartley ist knallhart, aber fair. Er ordnet alles dem Erfolg unter. Er hat sein System, seine Strategie, sein Konzept durchgezogen. Natürlich musste auch er am Anfang Erfahrungen sammeln, sich daran gewöhnen, was in der Schweiz anders läuft als in der NHL. Aber er liess sich dadurch nie von seinem Weg abbringen. "Hartley ist knallhart, aber fair. Er ordnet alles dem Erfolg unter. Er hat sein System, seine Strategie, sein Konzept durchgezogen." Peter Zahner, CEO ZSC Lions Hatten Sie während der Saison nie Zweifel, dass das "Experiment" mit einem extrem herausfordernden Stanley Cup-Sieger schief gehen könnte? Nein, wir haben gesehen, dass im Training sehr gut gearbeitet wird und waren überzeugt, dass die Spieler das auch in den Matches werden umsetzen können. Als die Kritik in den Medien zunahm, haben wir den Journalisten gesagt, "kommt her und seht euch auch mal ein Training an. Hier wird auf höchstem Niveau zielgerichtet gearbeitet." Und die Spieler haben gemerkt, dass sich der Aufwand lohnt. Natürlich will jeder Spieler Geld verdienen, aber wenn er mal auf seine Karriere zurückblickt, dann sind es die Titel und Pokale, die zählen. Ein Titel ist immer auch das Verdienst einer ganzen Organisation. Was zeichnet die Lions-Organisation aus? Wir sind sportlich gesehen die grösste Eishockeyorganisation der Schweiz, ja vielleicht ...

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© 2012 Moneycab

Link: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-05/23477462-peter-zahner-ceo-zsc-lions-095.htm
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