--Bundeskanzlerin dringt auf Einhaltung getroffener Vereinbarungen im Euroraum
--Wachstum und solide Haushalte aus Sicht der Kanzlerin kein Gegensatz
--Wachstumsüberlegungen vom Europäischen Rat im Januar sollen fortentwickelt werden
(NEU: Weitere Aussagen von Merkel)
Von Beate Preuschoff
DOW JONES NEWSWIRES
BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auf die Einhaltung der im Euroraum getroffenen Verabredungen gepocht. "Wir müssen uns im Euroraum an die vereinbarten Regelungen und Vereinbarungen halten", sagte Merkel in Berlin nach dem Treffen mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Janiz Jansa. Es müssten sich alle daran halten, was zwischen 25 Ländern verabredet worden sei, sagte die Kanzlerin. Es liege auch im slowenischen Interesse, dass die Absprachen, die nach schweren Verhandlungen erzielt worden seien, so schnell wie möglich ratifiziert würden, sagte der slowenische Ministerpräsident.
Merkel verteidigte den Fiskalpakt und wandte sich gegen Einwände, dass dieser künftiges Wachstum in der Eurozone behindern könnte. "Wachstum und solide Haushalte sind kein Gegensatz", sagte die Kanzlerin. Am 30. Januar habe ein Rat der Staats- und Regierungschefs über Wachstum stattgefunden. Dort bereits habe man sich darauf verständigt, dass solide Haushalte "die notwendige, aber noch keine hinreichende Voraussetzung" dafür seien, dass dauerhaftes Wachstum entstehen könne. "Auf dieser Linie werden wir auch weiter arbeiten", kündigte Merkel an. Das Motto müsse sein: "Nachhaltiges Wachstum auf der Basis solider Haushalte", betonte die Kanzlerin.
Merkel beglückwünschte Slowenien zur bereits erfolgten Ratifikation des Fiskalpaktes wie auch in Griechenland und Portugal. Irland werde am 31. Mai ein Referendum darüber haben.
-Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122
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