Nur die zögerliche Entwicklung der Tochter
Reebok und die Höhe der Dividende haben die Adidas
"Unser Optimismus für die kommenden Jahre gründet auf internen
wie externen Faktoren", erläuterte Hainer. Die Marken seien begehrt,
das Unternehmen international breit aufgestellt, und alle
Vertriebskanäle hätten weiteres Wachstumspotenzial. "Darüber hinaus
profitieren wir davon, dass sich durch das starke
Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern Asiens, Osteuropas und
Lateinamerikas immer mehr Konsumenten unsere Produkte leisten können
und wollen." Hainer zeigte sich daher "schon heute felsenfest davon
überzeugt", dass das Dax
Auch die Aktionäre waren mit der Entwicklung der weltweiten
Nummer zwei hinter Branchenprimus Nike
Die stärkste Kritik der Aktionäre betraf die seit der Übernahme 2006 zögerliche Entwicklung der Tochter Reebok. "Es dauert alles viel länger, als wir gedacht haben", beklagte etwa Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. "Die größte Baustelle heißt Reebok", resümierte Gerhard Jäger von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger die Situation des Konzerns.
Unbehagen bereitete den Aktionären auch die kürzlich bekanntgewordenen finanziellen Unregelmäßigkeiten bei Reebok in Indien. "Hier waren kriminelle Machenschaften am Werk, die man so nicht entdecken konnte", berichtete Hainer. Inzwischen sei Strafanzeige gegen die zwei früheren Geschäftsführer gestellt worden.
Adidas beschäftigte zuletzt weltweit knapp 47.000 Mitarbeiter und erzielte 2011 einen neuen Umsatz- und Gewinnrekord. Die Erlöse stiegen um 11,3 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro, der Gewinn legte um 18 Prozent auf 671 Millionen Euro zu. Das erste Quartal 2012 lief so gut, dass die Franken gleich die Prognose anhoben und nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von fast zehn Prozent und eine Gewinnsteigerung um 12 bis 17 Prozent auf 750 bis 785 Millionen Euro in Aussicht stellen./er/DP/wiz
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AXC0326 2012-05-10/15:23
