Die Wall Street hat zwischenzeitliche
Aufschläge am Freitag nehezu komplett wieder abgegeben. Nachdem ein
überraschend positives US-Konsumklima den wichtigsten US-Indizes ins
Plus verholfen hatte, sorgten Nachrichten aus Athen bis gut zwei
Stunden vor Handelsende für Gewinnmitnahmen. Der Dow Jones
Industrial
In den USA hatte sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Mai überraschend von 76,4 Punkten im Vormonat auf 77,8 Zähler aufgehellt. Volkswirte hatten zuvor mit einem leichten Rückgang auf 76,0 Punkten gerechnet. Der Index der Universität Michigan gilt als Barometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Derweil kam aus Athen die Meldung, dass der Versuch zur Bildung einer breiten Koalitionsregierung in Griechenland wohl vorerst gescheitert ist. Die Linksradikalen sind nicht bereit, in eine Koalition mit den Konservativen, den Sozialisten und der kleinen Partei der Demokratischen Linken einzutreten.
Mit Abstand schwächster Wert im Leitindex waren die Papiere von
JPMorgan
JP Morgan ist das bestverdienende Kreditinstitut der Vereinigten
Staaten und war einigermaßen ohne Blessuren durch die Finanzkrise
gekommen. Experten bezweifeln inzwischen, dass es sich um einen
Einzelfall handelt. "JPMorgan hat unter den Banken einen hohen
Standard aufrecht erhalten. Wenn selbst die das machen, dann fragt
man sich, wer noch?", sagte ein Investmentstratege. Die Aktien der
US-Investmentbank Goldman Sachs
An die Spitze des Dow setzten sich dagegen Intel-Papiere
Microsoft-Papiere
Abseits der großen Indizes gaben die in New York gelisteten
Hinterlegungsscheine (ADR) von America Movil
ISIN XC0009694206 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0359 2012-05-11/20:11
