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WOCHENENDÜBERBLICK/12. und 13. Mai 2012

BMW stellt höhere Dividende in Aussicht - Zeitung

Die BMW-Aktionäre dürfen sich Hoffnungen auf eine deutlich höhere Dividende machen, wie Finanzvorstand Friedrich Eichiner der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte. Der Hauptversammlung am Mittwoch schlägt der Vorstand vor, 1,5 Milliarden Euro zu verteilen. "Wir streben an, zwischen 30 und 40 Prozent des Gewinns auszuschütten - im Moment liegen wir bei 30,7 Prozent", sagte Eichiner der Zeitung. "Wenn sich unsere erfreuliche Geschäftsentwicklung wie geplant fortsetzt, kann es zukünftig auch mehr werden." Der BMW-Vorstand bekräftigte zudem die Prognose eines neuen Rekordergebnisses für 2012.

RWE überprüft Nabucco-Projekt

RWE hat bekräftigt, dass sie das Nabucco-Pipeline-Projekt überprüft. Durch neue Pipeline-Projekte hätten sich die Bedingungen verändert, sagte eine Unternehmenssprecherin. Deshalb prüfe RWE, ob sie die kommerziellen und strategischen Ziele mit Blick auf Nabucco aufrechterhalte, kommentierte die Sprecherin einen Bericht des Spiegel, laut dem sich RWE aus dem Projekt zurückziehen will.

Opel kennt bei Sanierung keine Tabus

Auf dem Weg zurück in die Gewinnzone kennt der krisengebeutelte Autobauer Opel keine Tabus. Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke sagte dem Wall Street Journal Deutschland, es müssten auch unbequeme und unpopuläre Entscheidungen getroffen werden, um das Unternehmen wieder profitabel zu machen. Chancen auf die Trendwende sieht er trotz des schrumpfenden europäischen Marktes und der schwierigen Gespräche mit den Arbeitnehmern.

Loewe dementiert Übernahmeofferte von Apple - Zeitung

Loewe hat nach eigenen Angaben keine Übernahmeofferte von Apple erhalten. Unternehmenssprecher Rathel dementierte laut "Welt Online" ein entsprechendes Angebot. Die Webseite appleinsider.com hatte zuvor unter Berufung auf informierte Personen berichtet, Apple biete 87,3 Millionen Euro für Loewe. Die Marktkapitalisierung des deutschen Unternehmens beträgt etwa 57 Millionen Euro.

Bundesgerichtshof entscheidet gegen Anleger - Zeitung

Geschädigte Investoren haben keinen automatischen Anspruch auf entgangene Anlagezinsen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) nach einem Bericht des Euro am Sonntag in einem bislang unveröffentlichten Urteil entschieden hat. Demnach haben die Richter die Klage einer Frau abgewiesen., die im Jahr 2000 rund 50.000 Euro in einen geschlossenen Immobilienfonds investiert und einen Totalverlust erlitten hatte.

EU-Kommission nimmt Beihilfen an ING erneut unter die Lupe

Die Europäische Kommission hat die Milliardenbeihilfen an die niederländische Großbank ING aus dem Jahr 2009 genehmigt, gleichzeitig aber auch ein neues Prüfverfahren eingeleitet. Dabei sollen nun später angemeldete Änderungen des Umstrukturierungsplans der Bank unter die Lupe genommen werden.

Deutschland entgeht knapp einer Rezession - Zeitung

Europäische Ökonomen erwarten laut der Zeitung Die Welt (Montagausgabe) mehrheitlich, dass die deutsche Wirtschaft beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal eine schwarze Null erreicht oder sogar leicht zugelegt hat. Einer sogenannten technischen Rezession mit zwei Minusquartalen in Folge wäre Deutschland damit knapp entronnen.

IfW: Deutliche Senkung der Sozialbeiträge 2013 möglich - Zeitung

Angesichts der guten Konjunktur rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit einer deutlichen Senkung der Sozialbeiträge im kommenden Jahr. Wie die BILD-Zeitung am Samstag unter Berufung auf eine Studie des IfW-Wissenschaftlers Alfred Boss berichtete, ist ein Rückgang um insgesamt einen Prozentpunkt möglich.

Regierungsbildung in Griechenland vorerst gescheitert

Die Bemühungen um die Bildung einer Koalitionsregierung in Griechenland sind am Sonntag zunächst gescheitert. Gespräche des griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias mit den drei stärksten Parteien Nea Dimokratia (ND), Pasok und Syriza wurden ohne Ergebnis beendet. Die radikale linke Partei Syriza weigerte sich, eine Koalition mit der konservativen ND und der sozialistischen Pasok zu bilden. Damit werden Neuwahlen im kommenden Monat wahrscheinlicher.

Schäuble hält weitere Griechenland-Hilfen für möglich - Zeitung

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält weitere Hilfen der Europäer für Griechenland für denkbar. "Wenn die Griechen eine Idee haben, was wir zusätzlich tun können, um das Wachstum zu fördern, kann man immer darüber sprechen und nachdenken", sagte der CDU-Politiker der Welt am Sonntag.

Griechenland soll auch nach Euro-Austritt Hilfe bekommen -Magazin

Griechenland soll auch im Falle eines Austritts aus der Währungsunion Geld vom europäischen Rettungsschirm EFSF bekommen. Dies sehen laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins Der Spiegel Pläne des Bundesfinanzministeriums vor. Der europäische Rettungsschirm soll danach nur jene Beträge streichen, die direkt an den Haushalt Griechenlands gehen.

Chinas Zentralbank lockert Mindestreserve für Banken

Chinas Zentralbank senkt die Mindestreserve-Anforderungen für Banken um 0,5 Prozent, um das Wirtschaftswachstum zu stützen. Die Änderung, durch die die Kreditvergabe der Banken angeschoben werden soll, wird am kommenden Freitag (18. Mai) wirksam).

DJG/cln 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 13, 2012 11:46 ET (15:46 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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