In einem weiterhin von hoher Unsicherheit
geprägten Börsenumfeld haben sich die wichtigsten US-Indizes am
Dienstag zumindest etwas stabilisiert. Im Spannungsfeld der in Athen
gescheiterten Regierungsbildung sowie positiver Wirtschaftsdaten lag
der Dow Jones Industrial
Im Fokus der Anleger blieben wie zuletzt die Unsicherheiten um die Schuldenkrise in Europa: In Griechenland ist die Regierungsbildung nun endgültig gescheitert - ein Sprecher des Staatspräsidenten Karolos Papoulias hatte am Nachmittag Neuwahlen angekündigt. In New York schlugen sich die Indizes aber besser als ihre europäischen Pendants, die von den Meldungen aus Athen ins Minus gezogen wurden. Positive Konjunkturdaten hätten den Abwärtssog an der Wall Street aufgefangen, hieß es am Markt. "Es scheint, als könnten sich die US-Märkte ein wenig von Europa abkoppeln", sagte Händlerin Dafni Serdari vom Brokerhaus Intertrader. Sowohl die Stimmung des Verarbeitenden Gewerbes im Bundesstaat New York als auch die Stimmung am Häusermarkt hatte sich im Mai überraschend deutlich aufgehellt.
Zu den größten Gewinnern zählten in New York die zuletzt
besonders schwachen Finanzwerte. Spitzenwert im Dow Jones waren die
Papiere von JPMorgan
Am Ende des Kursbarometers zu finden waren derweil die Aktien
von Home Depot
Unter den Nebenwerten ließ der Rückzug einer Milliarden-Offerte
die Avon-Papiere
Dagegen bescherten gute Zahlen den Groupon-Titeln
ISIN XC0009694206 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0453 2012-05-15/19:51
