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15.05.2012 | 22:23
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

In einem von der Unsicherheit geprägten Börsenumfeld haben die US-Börsen am Dienstag zum dritten Mal in Folge mit Verlusten geschlossen. Nach einem über weite Strecken freundlichen Handel setzte sich die Sorge um die Eurozone am Ende doch noch gegen positive Wirtschaftsdaten aus den USA als Kurstreiber durch. Die gescheiterte Regierungsbildung in Athen drückte den Dow Jones Industrial eine Stunde vor Schluss ins Minus. Der Leitindex ging 0,50 Prozent tiefer bei 12.632,00 Punkten und damit auf dem tiefsten Stand seit fast vier Monaten über die Ziellinie. Der S&P-500-Index verlor 0,57 Prozent auf 1.330,66 Punkte. An der Nasdaq büßte der Composite-Index 0,30 Prozent auf 2.893,76 Punkte ein. Der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,37 Prozent auf 2.580,75 Punkte.

An den Märkten blieb wie zuletzt die Schuldenkrise in Europa das dominierende Thema. Die Ankündigung von Neuwahlen in Griechenland sorgte wieder für wachsende Verunsicherung, nachdem die Regierungsbildung in dem südeuropäischen Land nun endgültig gescheitert ist. Nervöse Reaktionen an den europäischen Handelsplätzen und ein deutlich nachgebender Euro waren die Folge. Lange Zeit konnten sich die US-Börsen dabei dank positiver Konjunktursignale gegen den Abwärtssog aus Europa stemmen, bevor die Anleger letztendlich aber dann doch der Mut verließ. Die Stimmung des Verarbeitenden Gewerbes im Bundesstaat New York hatte sich im Mai überraschend deutlich aufgehellt./tih/he

ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072

AXC0470 2012-05-15/22:23


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