Durch die steigenden Renditen und damit die Entwertung der Anleihen drohe den Banken "erhöhter Abschreibungsbedarf", so der Experte. In Verbindung mit der Rezession lasse dieser Teufelskreis "nichts Gutes erahnen". Auch hinsichtlich der spanischen Renditen wird es "ungemütlich", obwohl sich die Situation "im Moment leicht entspannt hat", wie Brunner kommentierte. Allerdings führe das aktuelle Renditeniveau, das Spaniens Premierminister "astronomisch" nennt, auf Dauer wohl zu Hilfsmaßnahmen. Deshalb versuche Spanien auch, die gesteckten Defizitziele zu erreichen, so die Expertenanalyse. An eine Wiedereinführung der griechischen Drachme glaubt Brunner dagegen trotz der aktuellen Kapitalflucht nicht. Wie sich Anleger im Moment aufstellen sollten, erfahren Sie von Arthur Brunner, Rentenmarktexperte von ICF Kursmakler, im DAF-Interview.
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