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Yen bleibt Krisenwährung | ||||||||||||||||
| Japan zählt trotz hoher Schulden immer noch zu den sicheren Häfen. Obwohl Japan mit rund 230 Prozent des BIPs die mit Abstand höchste Staatsverschuldung unter allen Industrieländern aufweist, verharrt der Yen weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Gegenüber dem Euro nahm der Yen nach einer Schwächephase zu Beginn des Jahres zuletzt sogar wieder Fahrt auf; allein seit Ende April büßte die Gemeinschaftswährung fast 4 Prozent an Wert ein. Zu groß ist wohl bei zahlreichen Investoren die Befürchtung, dass sich die Lage in einigen Euro-Randstaaten erneut zuspitzen könnte. Greift Japan erneut ein? Um die exportlastigen Unternehmen zu stärken, spielt Nippon Medienberichten zufolge daher mal wieder mit dem Gedanken, den Yen zu schwächen. So lange die Unsicherheit im Euroraum anhält, scheint eine nachhaltige Schwächung des Yens trotz möglicher Intervention jedoch eher unwahrscheinlich.
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