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18.05.2012 | 10:38
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dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

Der US-Mischkonzern General Electric (GE) sieht die Windkraft in Deutschland trotz der aktuellen Probleme bei Anbindung von Nordsee-Windparks langfristig im Aufwind. "Deutschland, da habe ich keine Zweifel, wird einer der größten Offshore-Märkte weltweit sein. Nur wird das nicht so schnell passieren, wie sich das viele gewünscht haben, inklusive der Bundesregierung", sagte Stephan Ritter, Geschäftsführer für das Europageschäft mit Erneuerbaren Energien bei GE, der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

Die Offshore-Windindustrie sei noch sehr jung. "Jeder Marktteilnehmer in einer sehr jungen Industrie geht durch eine Lernkurve und schaut, was bei den anderen passiert und lernt von den guten Dingen und auch von denen, die nicht geklappt haben." Der deutsche GE-Rivale Siemens etwa hat sich bei Windparkprojekten in der Nordsee übernommen. Die Anbindung an das Stromnetz ist wegen der weiten Entfernung von der Küste viel komplexer und dauert länger als gedacht. Das hat Siemens bereits Belastungen von 480 Millionen Euro eingebrockt./stb/nmu/zb

ISIN DE0007236101 US3696041033

AXC0069 2012-05-18/10:38


© 2012 dpa-AFX

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