Jacques Sanche, CEO Belimo Holding AG. (Foto: Belimo) von Bob Buchheit Moneycab: Herr Sanche, Belimo ist als Bauzulieferer direkt von der Baukonjunktur abhängig. In einigen Ländern mit starken Schulden wie Spanien geht auch die Bautätigkeit zurück. Was passiert, wenn auch der chinesische Immobilienmarkt in eine Krise gerät? Jacques Sanche: Belimo ist nicht ganz bis zur Hälfte vom Neubau abhängig. Den Rest macht das Sanierungsgeschäft aus. Einen Rückgang in der Bautätigkeit spüren wir also nicht mit voller Heftigkeit. Zudem ist Belimo in über 70 Ländern vertreten. Sowohl Spanien als auch China machen einen kleinen Teil des weltweiten Belimo-Umsatzes aus. Belimo ist als Spezialist weltweit diversifiziert, weshalb Sie Konjunkturschwankungen in dem einen oder anderen Markt also immer sehr gut ausgleichen können. Jetzt hat Ihnen aber der gegen fast alle Währungen starke Franken einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie hat sich Belimo auf die nächste Attacke der Währungsspekulanten auf die 1,20 Euro/Franken-Marke gerüstet? Attacken von Währungsspekulanten abzuwehren ist nicht unser Business. Wir suchen laufend zusammen mit unseren Lieferanten nach Möglichkeiten, die Frankenstärke abzufedern. Unter anderem haben wir in den Vereinigten Staaten Land gekauft, um dort unsere Produktionskapazitäten aufstocken zu können. Ein schwacher Dollar hat auf uns einen stärkeren Effekt als ein schwacher Euro. "Die technisch bedingten Ausfälle halten sich unter einem halben Prozent der ausgelieferten Antriebe." Jacques Sanche, CEO Belimo Die jährlich von Belimo hergestellten 4,6 Millionen Antriebe für Steuerung von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Wasseranlagen dürfen nicht ausfallen. Welche Ausschussrate haben Sie nach der strengen Qualitätskontrolle? Die technisch bedingten Ausfälle halten sich unter einem halben Prozent der ausgelieferten Antriebe. Und hierbei ist noch nicht gesagt, ob der Fehler bei Belimo liegt oder auf eine falsche Installation zurückzuführen ist. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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