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25.05.2012 | 00:07
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Die spanische Regierung schlägt Alarm: Die Krise des Landes könnte sich erheblich verschärfen, wenn die EZB jetzt nicht hilft. Das würde auch den deutschen Finanzsektor hart treffen, der in Spanien stark engagiert ist.

Alle reden über das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland. Dabei könnte auf Europa ein viel größeres Problem zukommen: Spanien entwickelt sich mehr und mehr zum Wackelkandidaten. Das ist auch der spanischen Regierung bewusst, weshalb Premierminister Mariano Rajoy jetzt einen dringenden Appell an die Europäische Zentralbank (EZB) gerichtet hat: "Wenn die öffentlichen Schulden nicht mehr tragbar sind, haben wir ein Problem", sagte der Regierungschef am Mittwochabend im Anschluss an den EU-Sondergipfel in Brüssel.

Es liege in der Hand der EZB, eine Entscheidung zu treffen, "die sie in der Vergangenheit schon einmal getroffen hat", sagte der spanische Regierungschef. "Alle Vorschläge, die ich unterbreitet habe, könnten innerhalb von 24 Stunden umgesetzt werden."

Rajoys Aussagen dürften sich auf das derzeit ruhende Anleihekaufprogramm der Notenbank und die riesigen Geldspritzen für den Finanzsektor beziehen. Mit dem Kaufprogramm hatte die EZB die Renditen für Staatsanleihen bedrängter Euro-Länder direkt gedrückt. Daneben flutete sie die Geldhäuser im Währungsraum mit einer Billion Euro an langfristigen Billigkrediten. Die Banken investierten einen guten Teil des frischen Zentralbankgeldes in Staatstitel, was den Druck auf die Anleihemärkte der Krisenländer deutlich minderte.

Spanien steht an den Finanzmärkten derzeit abermals unter Druck: Die Zinsen, ...

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