Sprites
Klicken Sie bitte hier, um diesen Artikel jetzt auszudrucken.
25.05.2012 | 08:40
(81 Leser)
dpa-AFX · Mehr Nachrichten von dpa-AFX

Bei einer vorzeitigen Schließung des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim wird nach Angaben des Energiekonzerns EDF ein Finanzausgleich mit den deutschen und schweizerischen Partnern fällig. Eine vorzeitige Schließung Fessenheims werde unweigerlich eine Diskussion über die Finanzen erfordern, sagte der Chef des französischen Energiekonzerns, Henri Proglio, am Donnerstag auf der Hauptversammlung der EDF in Paris.

Der französische Präsident François Hollande hat versprochen, das älteste Atomkraftwerk des Landes an der deutschen Grenze bis 2017 zu schließen. Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW trägt 17,5 Prozent der Betriebskosten und hat den gleichen Prozentsatz der Baukosten mitgetragen. Drei Schweizer Energiekonzerne sind mit 15 Prozent beteiligt. Als Gegenleistung wird den Partnern eine entsprechende Menge Strom geliefert.

Die Kostenbeteiligung gilt auch für die Nachrüstung der Anlage aus dem Jahr 1977. Geplant ist zunächst eine Verstärkung der Betonplatte unter den Reaktorblöcken zur Verbesserung des Erdbebenschutzes, die mit etwa 15 Millionen Euro pro Reaktor zu Buche schlagen dürfte. Es ist allerdings fraglich, ob es nun dazu kommt, wenn das Kraftwerk wie versprochen in den nächsten Jahren vom Netz genommen wird./pkl/DP/enl

ISIN DE0005220008 FR0010242511

AXC0032 2012-05-25/08:40


© 2012 dpa-AFX

Link: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-05/23630131-edf-finanzausgleich-mit-enbw-fuer-schliessung-fessenheims-016.htm
Aufklappen
Schliessen